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From L'avenir de l'humanité
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| Du gehst richtig in deiner Annahme. Also: Es war am Sonntagabend, den 12. September, also vor sechs Tagen, als ich gedrängt war, aus der Wohnstube hinauszugehen und den Himmel abzusuchen, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass irgendwo dort oben etwas zu sehen sei. Zu mir gesellte sich dann Bernadette, die mich fragte, ob ich am Himmel etwas beobachte. Ihr eine vage Antwort gebend, folgte sie mir in den Garten, wobei ich ihr auch noch erklärte, dass ich das Gasbrennergeräusch von mindestens zwei Heissluftballons gehört hätte. Gemeinsam gingen wir so hinter die Remise, wo wir dann tatsächlich von Osten kommend zwei Heissluftballons sahen, denen bald drei weitere folgten. Alle flogen in etwa 800–900 Meter Höhe direkt über unsern Ort hinweg, mit einer Fahrgeschwindigkeit von schätzungsweise 40–50 Stundenkilometern. Schauend, ob noch weitere Ballons folgen würden, erblickte Natan hoch über und etwas hinter dem letzten Ballon eine weiss-silbrig glänzende Scheibe in etwa Fussballgrösse, die mit gleicher Geschwindigkeit hinter den Ballons herflog, von unten beschienen von der schon weit im Westen sinkenden Sonne. Als Bernadette mir das Objekt per Fingerzeig aufzeigte, sah auch ich es nach wenigen Sekunden. Da kamen aber schon Eva und Freddy in den Garten gerannt, wobei letzterer mit seiner Nikon-Photokamera mit einem 500mm-Tele bewaffnet war. Natan sah das Objekt erstlich, dann Freddy, der es dann jedoch aus den Augen verlor und nicht wieder fand, folglich er es nicht photographieren konnte. Vielleicht wäre aber ein Photo auch nicht gut geworden, denn das Objekt war schätzungsweise 9000 Meter hoch. Zwar glitzerte es weiss-silbern, wie schon gesagt, doch ist es wirklich fraglich, ob ein Photo trotzdem gut geworden wäre. – Als wir das Objekt sahen, das eindeutig eine Scheibe war, und daher sicher ein Strahlschiff, da war es genau 18.24 Uhr. Und um 18.31 Uhr verschwand es einfach plötzlich, wie wenn es sich in nichts aufgelöst hätte. Danach gingen wir diskutierend aus dem Garten und beobachteten auf dem Monumentplatz stehend weiter den Himmel. «Schön wäre es jetzt, wenn nochmals so ein Objekt erscheinen würde, damit man es photographieren könnte», sagte Bernadette. Doch es tat sich nichts, wenigstens vorläufig nicht. Eine Viertelstunde später jedoch, es war genau 18.46 Uhr, sagte Bernadette aufgeregt: «Seht dort oben, dort kommt nochmals eines.» Und tatsächlich, da schwebte wiederum von Osten her Richtung Westen ein gleiches Objekt wie bereits gehabt: Weiss-silbern glänzend und wieder etwa fussballgross, vielleicht eine kleine Idee grösser, und diesmal nur in etwa 6000–7000 Meter Höhe fliegend – und wieder senkrecht über unser Center hinweg. Und diesmal vermochte Freddy, die Kamera senkrecht hochhaltend, einige Bilder zu knipsen. Diese hier, schau einmal. Hier, Samjang, du kannst sie auch sehen. Meines Erachtens hat Freddy tatsächlich ein Strahlschiff von unten abgelichtet. Übrigens war bei diesem zweiten Objekt auch Louis dabei, der sich inzwischen zu uns gesellte und der, wie wir, das vorbeiziehende Schiff sechs Minuten beobachten konnte, ehe auch dieses plötzlich einfach verschwand. Zu sagen ist noch, dass Natan seinen Feldstecher holte, mit dem ich dann das Objekt verfolgen konnte und dabei auch sah, dass es sich, kurz ehe es verschwand, zur Seite kippte und in dieser Stellung wie ein kopfstehendes Oval aussah. Dann kippte es wieder zurück, wodurch wieder die reine Scheibenform zu sehen war. Sekunden später verschwand es dann spurlos. Und dazu nun die Frage, ob ihr etwas über diese beiden Objekte wisst und ob es tatsächlich deren zwei verschiedene waren oder nur eines, wie Bernadette vermutet. Eben darum, meinte sie, dass das erste Objekt wieder zurückflog, ohne dass wir es sahen, um dann abermals von Osten nach Westen zu fliegen, auch wieder etwa mit 40–50 Stundenkilometern. Die Höhe war diesmal etwa 6000–7000 Meter. – Waren da vielleicht wieder einmal die Fremden unterwegs?
 
| Du gehst richtig in deiner Annahme. Also: Es war am Sonntagabend, den 12. September, also vor sechs Tagen, als ich gedrängt war, aus der Wohnstube hinauszugehen und den Himmel abzusuchen, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass irgendwo dort oben etwas zu sehen sei. Zu mir gesellte sich dann Bernadette, die mich fragte, ob ich am Himmel etwas beobachte. Ihr eine vage Antwort gebend, folgte sie mir in den Garten, wobei ich ihr auch noch erklärte, dass ich das Gasbrennergeräusch von mindestens zwei Heissluftballons gehört hätte. Gemeinsam gingen wir so hinter die Remise, wo wir dann tatsächlich von Osten kommend zwei Heissluftballons sahen, denen bald drei weitere folgten. Alle flogen in etwa 800–900 Meter Höhe direkt über unsern Ort hinweg, mit einer Fahrgeschwindigkeit von schätzungsweise 40–50 Stundenkilometern. Schauend, ob noch weitere Ballons folgen würden, erblickte Natan hoch über und etwas hinter dem letzten Ballon eine weiss-silbrig glänzende Scheibe in etwa Fussballgrösse, die mit gleicher Geschwindigkeit hinter den Ballons herflog, von unten beschienen von der schon weit im Westen sinkenden Sonne. Als Bernadette mir das Objekt per Fingerzeig aufzeigte, sah auch ich es nach wenigen Sekunden. Da kamen aber schon Eva und Freddy in den Garten gerannt, wobei letzterer mit seiner Nikon-Photokamera mit einem 500mm-Tele bewaffnet war. Natan sah das Objekt erstlich, dann Freddy, der es dann jedoch aus den Augen verlor und nicht wieder fand, folglich er es nicht photographieren konnte. Vielleicht wäre aber ein Photo auch nicht gut geworden, denn das Objekt war schätzungsweise 9000 Meter hoch. Zwar glitzerte es weiss-silbern, wie schon gesagt, doch ist es wirklich fraglich, ob ein Photo trotzdem gut geworden wäre. – Als wir das Objekt sahen, das eindeutig eine Scheibe war, und daher sicher ein Strahlschiff, da war es genau 18.24 Uhr. Und um 18.31 Uhr verschwand es einfach plötzlich, wie wenn es sich in nichts aufgelöst hätte. Danach gingen wir diskutierend aus dem Garten und beobachteten auf dem Monumentplatz stehend weiter den Himmel. «Schön wäre es jetzt, wenn nochmals so ein Objekt erscheinen würde, damit man es photographieren könnte», sagte Bernadette. Doch es tat sich nichts, wenigstens vorläufig nicht. Eine Viertelstunde später jedoch, es war genau 18.46 Uhr, sagte Bernadette aufgeregt: «Seht dort oben, dort kommt nochmals eines.» Und tatsächlich, da schwebte wiederum von Osten her Richtung Westen ein gleiches Objekt wie bereits gehabt: Weiss-silbern glänzend und wieder etwa fussballgross, vielleicht eine kleine Idee grösser, und diesmal nur in etwa 6000–7000 Meter Höhe fliegend – und wieder senkrecht über unser Center hinweg. Und diesmal vermochte Freddy, die Kamera senkrecht hochhaltend, einige Bilder zu knipsen. Diese hier, schau einmal. Hier, Samjang, du kannst sie auch sehen. Meines Erachtens hat Freddy tatsächlich ein Strahlschiff von unten abgelichtet. Übrigens war bei diesem zweiten Objekt auch Louis dabei, der sich inzwischen zu uns gesellte und der, wie wir, das vorbeiziehende Schiff sechs Minuten beobachten konnte, ehe auch dieses plötzlich einfach verschwand. Zu sagen ist noch, dass Natan seinen Feldstecher holte, mit dem ich dann das Objekt verfolgen konnte und dabei auch sah, dass es sich, kurz ehe es verschwand, zur Seite kippte und in dieser Stellung wie ein kopfstehendes Oval aussah. Dann kippte es wieder zurück, wodurch wieder die reine Scheibenform zu sehen war. Sekunden später verschwand es dann spurlos. Und dazu nun die Frage, ob ihr etwas über diese beiden Objekte wisst und ob es tatsächlich deren zwei verschiedene waren oder nur eines, wie Bernadette vermutet. Eben darum, meinte sie, dass das erste Objekt wieder zurückflog, ohne dass wir es sahen, um dann abermals von Osten nach Westen zu fliegen, auch wieder etwa mit 40–50 Stundenkilometern. Die Höhe war diesmal etwa 6000–7000 Meter. – Waren da vielleicht wieder einmal die Fremden unterwegs?
 
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| <br><div style="padding:23px 28px 23px 28px; box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.3); background-color:#F5F5F5"><div style="text-align:center; font-weight:bold; font-size:19px">Sunday Surprise</div><div style="text-align:center; font-style:italic; font-size:13px">by Bernadette Brand, Switzerland</div><br>On Sunday, the 12th of September 1999, Louis Memper, Eva Bieri and I, Bernadette Brand, had Sunday service together. After we had finished everything, I wanted to do some personal work. I had just plugged in the iron when I saw Billy walking through the open door towards the garden. I stopped him for a moment and asked him if he was watching something in the sky. As we talked, we heard the unmistakable sound of hot air balloons. Billy said he was interested to see how many balloons could be seen and where they were coming from. So I followed him into the garden, where we first spotted a yellow Agrola balloon to the south, followed a short distance away by a white Sharp balloon. Shortly afterwards, a yellow-red-blue balloon with the inscription Flugplatz Sitterdorf (Sitterdorf airfield) came from the east, moving in a westerly direction like the other two balloons. We followed their path in the sky, and apparently we were not alone, because I heard my son Natan below the greenhouse talking to Selina, Billy and Eva's little daughter, and showing him the balloons. Selina in his arms, he came up the stairs from the greenhouse while Billy and I were still watching the first two balloons. When Natan and Selina were just at the height of the monument, he suddenly called out, "Look, do you see that bright little dot behind the balloon too? What is that?"<br>As I quickly turned around, I immediately spotted a white-silver object behind the blue-red-yellow Sitterdorf balloon. I pointed out the location to Billy with my finger, and after a few seconds he also saw it. At an altitude of about 9,000 metres, as Billy estimated, a disc-shaped, brightly shining object was clearly visible, moving leisurely in the light of the already low sun and standing out brightly against the blue sky. At that moment it was exactly 18:24 hrs. It seemed to be following the balloon, which was at an altitude of about 800 metres, westwards at roughly the same distance. Slowly, the balloons, which had grown to five in the meantime, moved in a south-westerly direction; the ship, however, which was clearly and unmistakably round or disc-shaped, kept moving westwards. When the yellow-red-blue balloon was already clearly south-west of us, an airliner appeared and flew over the balloon from the south to the north at an altitude of about 5,000 metres. Now we could wonderfully compare the difference in size and shape of the three flying apparatuses. At the bottom, at an altitude of about 800 metres, the balloons were travelling at a speed of about 40-50 km/h, above, at an altitude of about 5,000 metres, the airliner was flying very fast, and about 4,000 metres higher, the brightly reflecting object was moving leisurely in a westerly direction at the same speed as the balloons. As the airliner passed over the balloon, I noticed that it was much harder to see than the spacecraft compared to the object high above it. We could see the plane clearly, but it appeared somewhat blurred and almost transparent through the haze because it was below the direct rays of the sun. The object, however, which was very high above the haze and was directly illuminated from below by the low sun, reflected the light so brightly that it was absolutely clear and sharply recognisable, although it was moving at a considerably greater distance from us than the aircraft.<br>For a whole seven minutes, from 18:24 to 18:31 hrs, we were able to observe the ship before it slowly disappeared in the direction of the sun in the brightening sky and then suddenly disappeared.<br>Freddy, who in the meantime had also appeared in our garden at Billy's call, dragging along his camera with the 500 telephoto and the tripod, only saw the beamship briefly after Billy had made a long effort to show him the exact location. When he was finally ready to photograph it, he couldn't find it. Eva came out of the greenhouse, took Selina from Natan and disappeared with her towards the house. She had no patience to follow Natan's directional instructions, but merely sent a quick glance to the sky and departed. In return, she later complained that she never got to see anything.<br>After the ship had disappeared, I wanted to get on with my work for good, while Billy, Freddy and Natan talked about the size of the object, which Billy described as football-sized, Natan as a dot and Freddy as invisible. After they had discussed it for a few minutes and told Louis, who had come from the house in the meantime, about the sighting, Billy called me to the square in front of the monument and asked me if I also thought that the object had been the size of the condensation trail diameter of a plane that had just passed. Natan and I thought this size comparison was correct, while Freddy claimed that at best he had seen a tiny dot.<br><br>In the meantime about fifteen minutes had passed and we were still talking about the object. Freddy was allowed to listen to some good-natured remarks because he had not managed to photograph the ship despite having good camera equipment. "It would be nice if an object like that appeared again so you could photograph it," I said, standing with my back to the monument. I lifted my head and, high above the birch trees, once again caught sight of the same object we had observed fifteen minutes earlier. "Look, up there, here comes another one!" escaped me, and at the same moment I heard Billy say, "Look, there above the birches, it is hard to believe!" I was very excited when I saw out of the corner of my eye that Billy was looking at his watch; it was exactly 6:46 hrs.<br>The heads of Natan, Louis and Freddy flew up into their necks, and only a moment later my son dashed off towards the house to fetch the binoculars. The beamship was just vertically above our heads as Freddy's camera clicked diligently. Billy told him to make sure he had the head of the flagpole in the picture as well, for a size comparison.<br>A minute later, Natan came shooting around the coach house corner, and now Billy and he took turns watching the ship with the binoculars, while the rest of us followed its path with the naked eye.<br><center><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/e/e5/CR276-Image1.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Image photographed vertically upwards. On the left the head of the flagpole, on the right the beamship recognisable as a white disc.</div><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/5/5f/CR276-Image2.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Enlargement of the white luminous beamship.</div></center><br>This second ship was 'only' flying at about 6-7,000 metres, and was therefore much bigger to see than the first. Just like the first object, it reflected brilliantly the light of the sun as it approached the horizon. Just like the first one, this ship was also clearly visible as a disc – and it was also moving in a westerly direction. Again a plane passed across the sky from south to north and we could compare the size, shape and speed of the two objects well. While the plane was speeding across the sky, the ship was moving at a very leisurely pace. After about three minutes it tilted its angle of inclination by about 45 degrees to the left and was thus clearly recognisable as an ellipse, before it even increased the angle to 90 degrees and therefore appeared almost cigar-shaped. As it changed its angle of inclination, it also changed its direction of flight to the southwest. The whole manoeuvre was done very slowly, because it did not fly faster than about 40-50 kilometres per hour. After it had completed the change of direction in a wide arc, it moved back to its previous horizontal position and was again visible as a disc-shaped object. I was also able to observe this second ship in its demonstratively slow flight until it almost merged with the brightly flickering western sky. And just before it was so far away that we could no longer see it, it disappeared from the sky without a trace from one split second to the next.<br><br>Now, of course, we had a lot to talk about and also a lot to puzzle over for the next few days, because two daytime sightings within only a quarter of an hour had never happened before. The second sighting was actually only 15 minutes after the first, and it lasted only one minute less than the one from 18:46 to 18:52 hrs. Who could that have been? Billy was of the opinion that it was two different ships, while I was more inclined to think that it could have been the same ship both times. But there was one thing we were almost sure of, it could only have been our friends – though it was also possible that one of them could have been an alien object. We waited for about 15 minutes in the open, always watching the sky in all directions, in the 'modest' hope of maybe seeing something again, but unfortunately in vain. So I set about my ironing 'for good' while Billy and Freddy were still talking outside. Somehow I was completely blown away, because my last daytime sighting was 17 years ago and at that time I could only see Quetzal's ship briefly at the very end.<br>But we were in for another Sunday surprise, because I had hardly hung the first blouse on the hanger when Billy and Freddy hurried past my door. I quickly slipped on my slippers and followed them a few steps while I asked if they had seen anything again. Billy called back that he had seen a figure in a grey dress on the footpath and that they were now looking to see who it was. I couldn't catch up with the two men in my worn sandals, they were too fast for that. I stayed outside for a few more minutes, keeping an eye on the path, before I gave up because I couldn't see anyone and also couldn't hear anything, so I assumed that the walker we had heard had already disappeared in the direction of Schmidrüti. If he had turned back on the path, he would have been right in my field of vision. Shortly after I had given up, Billy returned and told me that during his conversation with Freddy he had observed a figure in a grey dress on the footpath. Because the grey of the clothing looked familiar, he wanted to know who was on the way to Schmidrüti, so he immediately set off in the direction of the biotope. Freddy followed him. He had heard footsteps on the path, but saw nothing because his back was turned. However, although Billy and Freddy hurried extremely, they could not find anyone. I had also heard the footsteps before they rushed past my door, but while I stood outside watching the path, there was nothing to see and nothing to hear – the figure had just suddenly disappeared without a trace. Freddy, who returned on the walk to be on the safe side, found only a burst balloon with a card attached to it – otherwise there was nothing and no one to be found.<br><br>It was not until Friday evening, the 17th of September, that the mystery was solved when Billy asked Florena if she knew anything about what had happened the previous Sunday. She told him that the first beamship had been her own and that Tauron had been with her. They had passed over the centre at an altitude of 9,500 metres at a speed of 40 kilometres per hour. The second ship we observed 15 minutes later contained Zafenatpaneach and Samjang, and they flew over the Centre at an altitude of 7,500 metres and at the same speed as Florena. The aircraft we had seen during the sighting were at an altitude of between 4,500 and 6,000 metres.<br>The mysterious walker who had so easily disappeared without a trace was Samjang, who was at the Centre for the first time and wanted to take a closer look at the immediate surroundings. He had noticed that he was being watched, and because Freddy, whom he did not know, was not very familiar to him, he made sure that he could no longer be seen. Samjang's name means 'the lucky one' and professionally he deals mainly with subatomic vacuum technology, subatomic crystal physics and crystal technology. According to his appearance, he belongs to the Taljda people, because he is also yellow-skinned – and the sound of his name is also somehow reminiscent of the peoples who live in the Far East.<br>In a way, I felt richly blessed and I was childishly happy that I had been granted the privilege of seeing the second object first. But I was also happy for Natan and for all the others who had been present at the two sightings. I was especially pleased for Louis, as it was his first daytime sighting of this kind.<br>For me, these events had brought back some of the magic of the old days – of the late 70s and early 80s, when we often spent our nights trying to see something – when our knowledge and the many proofs of the presence of our distant yet close friends had bound us together and helped us, despite all our differences, to tackle our task and also to withstand heavy storms. Perhaps some of that magic will return in the future – in any case, I am heartily happy for all who are fortunate enough to be present at a sighting themselves.</div>
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| <br><div style="padding:23px 28px 23px 28px; box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.3); background-color:#F5F5F5"><div style="text-align:center; font-weight:bold; font-size:19px">Sunday Surprise</div><div style="text-align:center; font-style:italic; font-size:13px">by Bernadette Brand, Switzerland</div><br>On Sunday, the 12th of September 1999, Louis Memper, Eva Bieri and I, Bernadette Brand, had Sunday service together. After we had finished everything, I wanted to do some personal work. I had just plugged in the iron when I saw Billy walking through the open door towards the garden. I stopped him for a moment and asked him if he was watching something in the sky. As we talked, we heard the unmistakable sound of hot air balloons. Billy said he was interested to see how many balloons could be seen and where they were coming from. So I followed him into the garden, where we first spotted a yellow Agrola balloon to the south, followed a short distance away by a white Sharp balloon. Shortly afterwards, a yellow-red-blue balloon with the inscription Flugplatz Sitterdorf (Sitterdorf airfield) came from the east, moving in a westerly direction like the other two balloons. We followed their path in the sky, and apparently we were not alone, because I heard my son Natan below the greenhouse talking to Selina, Billy and Eva's little daughter, and showing him the balloons. Selina in his arms, he came up the stairs from the greenhouse while Billy and I were still watching the first two balloons. When Natan and Selina were just at the height of the monument, he suddenly called out, "Look, do you see that bright little dot behind the balloon too? What is that?"<br>As I quickly turned around, I immediately spotted a white-silver object behind the blue-red-yellow Sitterdorf balloon. I pointed out the location to Billy with my finger, and after a few seconds he also saw it. At an altitude of about 9,000 metres, as Billy estimated, a disc-shaped, brightly shining object was clearly visible, moving leisurely in the light of the already low sun and standing out brightly against the blue sky. At that moment it was exactly 18:24 hrs. It seemed to be following the balloon, which was at an altitude of about 800 metres, westwards at roughly the same distance. Slowly, the balloons, which had grown to five in the meantime, moved in a south-westerly direction; the ship, however, which was clearly and unmistakably round or disc-shaped, kept moving westwards. When the yellow-red-blue balloon was already clearly south-west of us, an airliner appeared and flew over the balloon from the south to the north at an altitude of about 5,000 metres. Now we could wonderfully compare the difference in size and shape of the three flying apparatuses. At the bottom, at an altitude of about 800 metres, the balloons were travelling at a speed of about 40-50 km/h, above, at an altitude of about 5,000 metres, the airliner was flying very fast, and about 4,000 metres higher, the brightly reflecting object was moving leisurely in a westerly direction at the same speed as the balloons. As the airliner passed over the balloon, I noticed that it was much harder to see than the spaceship compared to the object high above it. We could see the plane clearly, but it appeared somewhat blurred and almost transparent through the haze because it was below the direct rays of the sun. The object, however, which was very high above the haze and was directly illuminated from below by the low sun, reflected the light so brightly that it was absolutely clear and sharply recognisable, although it was moving at a considerably greater distance from us than the aircraft.<br>For a whole seven minutes, from 18:24 to 18:31 hrs, we were able to observe the ship before it slowly disappeared in the direction of the sun in the brightening sky and then suddenly disappeared.<br>Freddy, who in the meantime had also appeared in our garden at Billy's call, dragging along his camera with the 500 telephoto and the tripod, only saw the beamship briefly after Billy had made a long effort to show him the exact location. When he was finally ready to photograph it, he couldn't find it. Eva came out of the greenhouse, took Selina from Natan and disappeared with her towards the house. She had no patience to follow Natan's directional instructions, but merely sent a quick glance to the sky and departed. In return, she later complained that she never got to see anything.<br>After the ship had disappeared, I wanted to get on with my work for good, while Billy, Freddy and Natan talked about the size of the object, which Billy described as football-sized, Natan as a dot and Freddy as invisible. After they had discussed it for a few minutes and told Louis, who had come from the house in the meantime, about the sighting, Billy called me to the square in front of the monument and asked me if I also thought that the object had been the size of the condensation trail diameter of a plane that had just passed. Natan and I thought this size comparison was correct, while Freddy claimed that at best he had seen a tiny dot.<br><br>In the meantime about fifteen minutes had passed and we were still talking about the object. Freddy was allowed to listen to some good-natured remarks because he had not managed to photograph the ship despite having good camera equipment. "It would be nice if an object like that appeared again so you could photograph it," I said, standing with my back to the monument. I lifted my head and, high above the birch trees, once again caught sight of the same object we had observed fifteen minutes earlier. "Look, up there, here comes another one!" escaped me, and at the same moment I heard Billy say, "Look, there above the birches, it is hard to believe!" I was very excited when I saw out of the corner of my eye that Billy was looking at his watch; it was exactly 6:46 hrs.<br>The heads of Natan, Louis and Freddy flew up into their necks, and only a moment later my son dashed off towards the house to fetch the binoculars. The beamship was just vertically above our heads as Freddy's camera clicked diligently. Billy told him to make sure he had the head of the flagpole in the picture as well, for a size comparison.<br>A minute later, Natan came shooting around the coach house corner, and now Billy and he took turns watching the ship with the binoculars, while the rest of us followed its path with the naked eye.<br><center><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/e/e5/CR276-Image1.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Image photographed vertically upwards. On the left the head of the flagpole, on the right the beamship recognisable as a white disc.</div><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/5/5f/CR276-Image2.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Enlargement of the white luminous beamship.</div></center><br>This second ship was 'only' flying at about 6-7,000 metres, and was therefore much bigger to see than the first. Just like the first object, it reflected brilliantly the light of the sun as it approached the horizon. Just like the first one, this ship was also clearly visible as a disc – and it was also moving in a westerly direction. Again a plane passed across the sky from south to north and we could compare the size, shape and speed of the two objects well. While the plane was speeding across the sky, the ship was moving at a very leisurely pace. After about three minutes it tilted its angle of inclination by about 45 degrees to the left and was thus clearly recognisable as an ellipse, before it even increased the angle to 90 degrees and therefore appeared almost cigar-shaped. As it changed its angle of inclination, it also changed its direction of flight to the southwest. The whole manoeuvre was done very slowly, because it did not fly faster than about 40-50 kilometres per hour. After it had completed the change of direction in a wide arc, it moved back to its previous horizontal position and was again visible as a disc-shaped object. I was also able to observe this second ship in its demonstratively slow flight until it almost merged with the brightly flickering western sky. And just before it was so far away that we could no longer see it, it disappeared from the sky without a trace from one split second to the next.<br><br>Now, of course, we had a lot to talk about and also a lot to puzzle over for the next few days, because two daytime sightings within only a quarter of an hour had never happened before. The second sighting was actually only 15 minutes after the first, and it lasted only one minute less than the one from 18:46 to 18:52 hrs. Who could that have been? Billy was of the opinion that it was two different ships, while I was more inclined to think that it could have been the same ship both times. But there was one thing we were almost sure of, it could only have been our friends – though it was also possible that one of them could have been an alien object. We waited for about 15 minutes in the open, always watching the sky in all directions, in the 'modest' hope of maybe seeing something again, but unfortunately in vain. So I set about my ironing 'for good' while Billy and Freddy were still talking outside. Somehow I was completely blown away, because my last daytime sighting was 17 years ago and at that time I could only see Quetzal's ship briefly at the very end.<br>But we were in for another Sunday surprise, because I had hardly hung the first blouse on the hanger when Billy and Freddy hurried past my door. I quickly slipped on my slippers and followed them a few steps while I asked if they had seen anything again. Billy called back that he had seen a figure in a grey dress on the footpath and that they were now looking to see who it was. I couldn't catch up with the two men in my worn sandals, they were too fast for that. I stayed outside for a few more minutes, keeping an eye on the path, before I gave up because I couldn't see anyone and also couldn't hear anything, so I assumed that the walker we had heard had already disappeared in the direction of Schmidrüti. If he had turned back on the path, he would have been right in my field of vision. Shortly after I had given up, Billy returned and told me that during his conversation with Freddy he had observed a figure in a grey dress on the footpath. Because the grey of the clothing looked familiar, he wanted to know who was on the way to Schmidrüti, so he immediately set off in the direction of the biotope. Freddy followed him. He had heard footsteps on the path, but saw nothing because his back was turned. However, although Billy and Freddy hurried extremely, they could not find anyone. I had also heard the footsteps before they rushed past my door, but while I stood outside watching the path, there was nothing to see and nothing to hear – the figure had just suddenly disappeared without a trace. Freddy, who returned on the walk to be on the safe side, found only a burst balloon with a card attached to it – otherwise there was nothing and no one to be found.<br><br>It was not until Friday evening, the 17th of September, that the mystery was solved when Billy asked Florena if she knew anything about what had happened the previous Sunday. She told him that the first beamship had been her own and that Tauron had been with her. They had passed over the centre at an altitude of 9,500 metres at a speed of 40 kilometres per hour. The second ship we observed 15 minutes later contained Zafenatpaneach and Samjang, and they flew over the Centre at an altitude of 7,500 metres and at the same speed as Florena. The aircraft we had seen during the sighting were at an altitude of between 4,500 and 6,000 metres.<br>The mysterious walker who had so easily disappeared without a trace was Samjang, who was at the Centre for the first time and wanted to take a closer look at the immediate surroundings. He had noticed that he was being watched, and because Freddy, whom he did not know, was not very familiar to him, he made sure that he could no longer be seen. Samjang's name means 'the lucky one' and professionally he deals mainly with subatomic vacuum technology, subatomic crystal physics and crystal technology. According to his appearance, he belongs to the Taljda people, because he is also yellow-skinned – and the sound of his name is also somehow reminiscent of the peoples who live in the Far East.<br>In a way, I felt richly blessed and I was childishly happy that I had been granted the privilege of seeing the second object first. But I was also happy for Natan and for all the others who had been present at the two sightings. I was especially pleased for Louis, as it was his first daytime sighting of this kind.<br>For me, these events had brought back some of the magic of the old days – of the late 70s and early 80s, when we often spent our nights trying to see something – when our knowledge and the many proofs of the presence of our distant yet close friends had bound us together and helped us, despite all our differences, to tackle our task and also to withstand heavy storms. Perhaps some of that magic will return in the future – in any case, I am heartily happy for all who are fortunate enough to be present at a sighting themselves.</div>
 
| <br><div style="padding:23px 28px 23px 28px; box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.3); background-color:#F5F5F5"><div style="text-align:center; font-weight:bold; font-size:19px">Sonntagsüberraschung</div><div style="text-align:center; font-style:italic; font-size:13px">von Bernadette Brand, Schweiz</div><br>Am Sonntag, den 12. September 1999, hatten Louis Memper, Eva Bieri und ich, Bernadette Brand, zusammen Sonntagsdienst. Nachdem wir mit allem fertig waren, wollte ich noch einige persönliche Arbeiten verrichten. Ich hatte eben das Bügeleisen eingesteckt, als ich durch die offene Türe Billy Richtung Garten gehen sah. Ich hielt ihn kurz auf und fragte ihn, ob er am Himmel etwas beobachte. Während wir sprachen, hörten wir das unverkennbare Geräusch von Heissluftballons. Billy sagte, dass es ihn interessiere, wie viele Ballons zu sehen seien und woher sie kämen. Also folgte ich ihm in den Garten, wo wir zuerst in südlicher Richtung einen gelben Agrola-Ballon entdeckten, dem mit kurzem Abstand ein weisser Sharp-Ballon folgte. Kurz danach kam von Osten ein gelb-rot-blauer Ballon mit der Aufschrift Flugplatz Sitterdorf gefahren, der sich, wie die beiden anderen Ballons, in westlicher Richtung bewegte. Wir verfolgten ihren Weg am Himmel, und offenbar waren wir nicht allein, denn ich hörte unterhalb des Treibhauses meinen Sohn Natan, der mit Selina, Billys und Evas Töchterchen, sprach und ihm die Ballons zeigte. Selina auf dem Arm kam er die Treppe vom Treibhaus hoch, während Billy und ich noch immer den ersten beiden Ballons zusahen. Als sich Natan mit Selina eben auf der Höhe des Denkmales befand, rief er plötzlich: «Schaut, seht ihr das helle Pünktchen dort hinter dem Ballon auch? Was ist das?»<br>Als ich mich schnell umwandte, erblickte ich hinter dem blau-rot-gelben Sitterdorf-Ballon gleich ein weiss-silbriges Objekt. Ich zeigte Billy mit dem Finger den Standort, und nach wenigen Sekunden sah auch er es. In ca. 9000 Metern Höhe, wie Billy schätzte, bewegte sich deutlich sichtbar ein scheibenförmiges hellglänzendes Objekt, das im Licht der schon tief stehenden Sonne gemächlich seine Bahn zog und sich leuchtend gegen den blauen Himmel abhob. Es war in dem Moment genau 18.24 h. Immer etwa im gleichen Abstand zog es westwärts scheinbar hinter dem Ballon her, der sich in etwa 800 Metern Höhe befand. Langsam bewegten sich die Ballons, deren Zahl inzwischen auf fünf angewachsen war, in südwestlicher Richtung; das Schiff jedoch, das eindeutig und sehr klar erkennbar rund resp. scheibenförmig war, hielt westwärts. Als sich der gelb-rot-blaue Ballon schon deutlich südwestlich von uns befand, tauchte ein Linienflugzeug auf, das den Ballon in etwa 5000 Metern Höhe von Süden Richtung Norden überflog. Jetzt konnte man wunderbar den Grössen- und Formunterschied der drei Fluggeräte vergleichen. Zuunterst, auf ca. 800 Metern Höhe, fuhren die Ballons mit etwa 40-50 km/h Geschwindigkeit, darüber, in etwa 5000 Metern Höhe, flog sehr eilig die Linienmaschine, und nochmals etwa 4000 Meter höher zog das hell reflektierende Objekt gemächlich im gleichen Tempo wie die Ballons in westlicher Richtung dahin. Als die Linienmaschine den Ballon überflog, fiel mir auf, dass diese im Vergleich zum Objekt, das sich hoch über ihr befand, viel schlechter zu sehen war, als das Raumschiff. Das Flugzeug konnten wir zwar deutlich erkennen, aber es erschien durch die Dunstglocke etwas unscharf und fast durchsichtig, weil es sich unterhalb der direkten Sonneneinstrahlung bewegte. Das Objekt jedoch, das sich sehr hoch über der Dunstglocke befand und durch die tiefstehende Sonne von unten direkt angestrahlt wurde, reflektierte das Licht derart hell, dass es absolut klar und scharf erkennbar war, obwohl es sich in bedeutend grösserer Entfernung von uns bewegte als das Flugzeug.<br>Während ganzen sieben Minuten, von 18.24 bis um 18.31 Uhr, konnten wir das Schiff beobachten, ehe es sich Richtung Sonne im heller werdenden Himmel langsam verlor und dann plötzlich verschwand.<br>Freddy, der inzwischen auf Billys Rufen hin ebenfalls bei uns im Garten aufgetaucht war und seine Kamera mit dem 500er-Tele und das Stativ mitschleppte, sah das Strahlschiff nur kurz, nachdem sich Billy lange bemüht hatte, ihm den genauen Standort zu zeigen. Als er dann endlich soweit war, um es zu photographieren, fand er es nicht mehr. Eva kam aus dem Treibhaus, nahm Natan Selina ab und verschwand mit ihr Richtung Haus. Sie hatte keine Geduld, Natans Richtungsanweisungen zu folgen, sondern schickte lediglich einen kurzen Blick zum Himmel und zog ab. Dafür beklagte sie sich dann später, dass sie nie etwas zu sehen bekäme.<br>Nachdem das Schiff verschwunden war, wollte ich mich endgültig an meine Arbeit machen, während Billy, Freddy und Natan sich über die Grösse des Objektes unterhielten, die von Billy mit fussballgross, von Natan als Pünktchen und von Freddy als nicht sichtbar bezeichnet wurde. Nachdem sie einige Minuten diskutiert und Louis, der inzwischen vom Haus her gekommen war, von der Sichtung berichtet hatten, rief mich Billy auf den Platz vor dem Monument und fragte mich, ob ich auch der Ansicht sei, dass das Objekt die Grösse des Kondensstreifendurchmessers eines eben vorbeifliegenden Flugzeuges gehabt habe. Natan und ich fanden diesen Grössenvergleich richtig, während Freddy behauptete, dass er bestenfalls ein winziges Pünktchen gesehen habe.<br><br>Inzwischen waren rund fünfzehn Minuten vergangen und wir unterhielten uns noch immer über das Objekt. Freddy durfte sich einige gutmütige Sprüche anhören, weil er es trotz guter Kameraausrüstung nicht geschafft hatte, das Schiff zu photographieren. «Es wäre schön, wenn nochmals so ein Objekt auftauchen würde, damit man es photographieren könnte», sagte ich, mit dem Rücken zum Denkmal stehend. Ich hob den Kopf und erblickte hoch über den Birken noch einmal ein gleiches Objekt, wie wir es schon fünfzehn Minuten zuvor beobachtet hatten. «Schaut, dort oben, dort kommt nochmals eines!» entfuhr es mir, und im gleichen Moment hörte ich Billy sagen: «Schaut, dort über den Birken, es ist kaum zu glauben!» Ich war sehr aufgeregt, als ich aus dem Augenwinkel sah, dass Billy auf seine Uhr blickte; es war genau 18.46 Uhr.<br>Die Köpfe von Natan, Louis und Freddy flogen in die Nacken, und schon einen Moment später stürzte mein Sohn Richtung Haus davon, um den Feldstecher zu holen. Das Strahlschiff befand sich genau senkrecht über unseren Köpfen, als Freddys Kamera fleissig klickte. Billy sagte ihm, dass er darauf achten solle, dass er den Kopf der Fahnenstange ebenfalls im Bild habe, für einen Grössenvergleich.<br>Eine Minute später kam Natan um die Remisenecke geschossen, und jetzt beobachteten Billy und er das Schiff abwechslungsweise mit dem Feldstecher, während wir anderen seinen Weg mit blossem Auge verfolgten.<br><center><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/e/e5/CR276-Image1.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Senkrecht nach oben photographiertes Bild. Links der Kopfteil der Fahnenstange, rechts das als weisse Scheibe erkennbare Strahlschiff.</div><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/5/5f/CR276-Image2.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Vergrösserung des weiss leuchtenden Strahlschiffs.</div></center><br>Dieses zweite Schiff flog ‹nur› in etwa 6-7000 Metern Höhe und war deswegen deutlich grösser zu sehen als das erste. Ebenso wie das erste Objekt reflektierte es glänzend das Licht der sich dem Horizont zuneigenden Sonne. Genauso wie das erste war auch dieses Schiff deutlich als Scheibe zu erkennen – und es bewegte sich ebenfalls in westliche Richtung. Wieder zog ein Flugzeug von Süden nach Norden über den Himmel und wir konnten Grösse, Form und Geschwindigkeit der beiden Objekte gut vergleichen. Während das Flugzeug schnell über den Himmel düste, zog das Schiff äusserst gemächlich seines Weges. Nach etwa drei Minuten kippte es seinen Neigungswinkel um ca. 45 Grad nach links und war dadurch deutlich als Ellipse zu erkennen, ehe es den Winkel gar auf 90 Grad erhöhte und deshalb fast zigarrenförmig wirkte. Mit dem Verändern seines Neigungswinkels änderte es auch seine Flugrichtung in südwestliche Richtung. Das ganze Manöver ging mit grosser Langsamkeit vor sich, denn schneller als mit ca. 40-50 Stundenkilometern flog es nicht. Nachdem es die Richtungsänderung in einem weiten Bogen vollzogen hatte, bewegte es sich in die vorherige horizontale Lage zurück und war wieder als scheibenförmiges Objekt zu sehen. Auch dieses zweite Schiff konnten wir auf seinem demonstrativ langsamen Flug beobachten, bis es fast mit dem hell flimmernden Westhimmel verschmolz. Und gerade ehe es soweit entfernt war, dass wir es nicht mehr sehen konnten, verschwand es von einem auf den anderen Sekundenbruchteil einfach spurlos vom Himmel.<br><br>Jetzt hatten wir natürlich gewaltig Gesprächsstoff und für die nächsten Tage auch viel zu rätseln, denn zwei Tagsichtungen innerhalb von nur einer Viertelstunde hatte es bisher noch nie gegeben. Die zweite Sichtung machten wir tatsächlich nur 15 Minuten nach der ersten, und sie dauerte bloss eine Minute weniger lang als jene von 18.46 bis 18.52 Uhr. Wer mochte das wohl gewesen sein? Billy war der Meinung, dass es sich um zwei verschiedene Schiffe gehandelt habe, während ich eher dazu tendierte, dass es sich beide Male um das gleiche Schiff gehandelt haben könnte. Über eins waren wir uns aber nahezu sicher, es konnten eigentlich nur unsere Freunde gewesen sein – möglich war allerdings auch, dass eines ein fremdes Objekt sein konnte. Wir warteten noch etwa 15 Minuten im Freien, stets den Himmel in alle Richtungen beobachtend, in der ‹bescheidenen› Hoffnung, vielleicht nochmals etwas zu sehen, aber leider umsonst. Also machte ich mich ‹endgültig› an meine Bügelei, während Billy und Freddy draussen noch redeten. Irgendwie war ich völlig hin und weg, denn meine letzte Tagsichtung hatte ich vor 17 Jahren und damals konnte ich Quetzals Schiff nur noch ganz am Schluss kurz sehen.<br>Gleich sollte uns aber nochmals eine Sonntagsüberraschung warten, denn kaum hatte ich die erste Bluse an den Bügel gehängt, als Billy und Freddy eiligen Schrittes an meiner Türe vorbeistrebten. Schnell schlüpfte ich in meine Schlappen und folgte ihnen einige Schritte, während ich fragte, ob sie denn nochmals etwas gesehen hätten. Billy rief zurück, dass er auf dem Spazierweg eine Gestalt in einem grauen Kleid gesehen habe und dass sie nun Nachschau hielten, um wen es sich dabei handle. Die beiden Männer konnte ich in meinen ausgelatschten Sandalen nicht mehr einholen, dafür waren sie zu schnell. Ich blieb noch einige Minuten draussen und behielt den Weg im Auge, ehe ich es dann aufgab, weil ich niemanden sah und auch nichts mehr hören konnte, weshalb ich annahm, dass der Spaziergänger, den wir gehört hatten, schon Richtung Schmidrüti entschwunden war. Hätte er auf dem Weg kehrtgemacht, wäre er genau in mein Blickfeld geraten. Kurz nachdem ich aufgegeben hatte, kehrte Billy zurück und erzählte mir, dass er während seines Gespräches mit Freddy eine Gestalt in einem grauen Kleid auf dem Spazierweg beobachtet habe. Weil ihm das Grau der Bekleidung bekannt vorkam, wollte er wissen, wer da Richtung Schmidrüti unterwegs sei, weshalb er sich sogleich Richtung Biotop aufmachte. Freddy folgte ihm. Er hatte Schritte auf dem Weg gehört, aber nichts gesehen, weil er dem Weg den Rücken zuwandte. Obwohl sich Billy und Freddy jedoch äusserst beeilten, konnten sie niemanden finden. Auch ich hatte die Schritte gehört, ehe die beiden an meiner Tür vorbeirauschten, aber während ich draussen stand und den Weg beobachtete, war nichts zu sehen und nichts zu hören – die Gestalt war einfach plötzlich spurlos verschwunden. Freddy, der sicherheitshalber auf dem Spazierweg zurückkam, fand lediglich einen geplatzten Luftballon mit einer daran befestigten Karte – sonst war nichts und niemand zu finden.<br><br>Erst am Freitagabend, am 17. September, lösten sich die Rätsel, als Billy Florena fragte, ob sie etwas über die Vorgänge vom vergangenen Sonntag wisse. Sie erzählte ihm, dass das erste Strahlschiff ihr eigenes gewesen und dass Tauron bei ihr gewesen sei. Sie waren in einer Höhe von 9500 Metern mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern über das Center hinweggezogen. Im zweiten Schiff, das wir 15 Minuten später beobachteten, befanden sich Zafenatpaneach und Samjang, und sie flogen in 7500 Metern Höhe und mit der gleichen Geschwindigkeit über das Center wie Florena. Die Flugzeuge, die wir während der Sichtung gesehen hatten, befanden sich auf einer Höhe von zwischen 4500 und 6000 Metern.<br>Der mysteriöse Spaziergänger, der so einfach spurlos verschwunden war, war Samjang, der sich das erste Mal im Center aufhielt und die nähere Umgebung genauer betrachten wollte. Er hatte bemerkt, dass er beobachtet wurde, und weil ihm Freddy, den er ja nicht kannte, nicht sehr geheuer war, sorgte er dafür, dass er nicht mehr gesehen werden konnte. Samjangs Name bedeutet ‹der Glückliche› und beruflich beschäftigt er sich vorwiegend mit subatomarer Vakuumtechnologie, subatomarer Kristallphysik und Kristalltechnik. Dem Aussehen nach gehört er dem Volk Taljdas an, denn er ist ebenfalls gelbhäutig – und sein Name erinnert im Klang ja auch irgendwie an die Völker, die im fernen Osten beheimatet sind.<br>In gewisser Weise fühlte ich mich reich beschenkt und ich freute mich kindlich, dass es mir vergönnt gewesen war, das zweite Objekt zuerst zu sehen. Ebenso freute ich mich aber auch für Natan und für alle andern, die bei den beiden Sichtungen zugegen gewesen waren. Besonders Louis mochte ich es von Herzen gönnen, denn es war seine erste Tagsichtung dieser Art.<br>Für mich war mit diesen Ereignissen etwas vom Zauber der alten Zeiten zurückgekehrt – von den späten 70er- und frühen 80er-Jahren, in denen wir uns oft die Nächte um die Ohren schlugen, um etwas zu sehen –, als uns unser Wissen und die vielen Beweise für die Gegenwart unserer fernen und doch so nahen Freunde zusammengeschweisst und uns geholfen hatten, trotz aller Unterschiede unsere Aufgabe in Angriff zu nehmen und auch schweren Stürmen standzuhalten. Vielleicht kehrt in Zukunft etwas von dieser Magie zurück – jedenfalls freue ich mich von Herzen für alle, die das Glück haben, selbst bei einer Sichtung dabeizusein.</div>
 
| <br><div style="padding:23px 28px 23px 28px; box-shadow:0 0 10px rgba(0,0,0,0.3); background-color:#F5F5F5"><div style="text-align:center; font-weight:bold; font-size:19px">Sonntagsüberraschung</div><div style="text-align:center; font-style:italic; font-size:13px">von Bernadette Brand, Schweiz</div><br>Am Sonntag, den 12. September 1999, hatten Louis Memper, Eva Bieri und ich, Bernadette Brand, zusammen Sonntagsdienst. Nachdem wir mit allem fertig waren, wollte ich noch einige persönliche Arbeiten verrichten. Ich hatte eben das Bügeleisen eingesteckt, als ich durch die offene Türe Billy Richtung Garten gehen sah. Ich hielt ihn kurz auf und fragte ihn, ob er am Himmel etwas beobachte. Während wir sprachen, hörten wir das unverkennbare Geräusch von Heissluftballons. Billy sagte, dass es ihn interessiere, wie viele Ballons zu sehen seien und woher sie kämen. Also folgte ich ihm in den Garten, wo wir zuerst in südlicher Richtung einen gelben Agrola-Ballon entdeckten, dem mit kurzem Abstand ein weisser Sharp-Ballon folgte. Kurz danach kam von Osten ein gelb-rot-blauer Ballon mit der Aufschrift Flugplatz Sitterdorf gefahren, der sich, wie die beiden anderen Ballons, in westlicher Richtung bewegte. Wir verfolgten ihren Weg am Himmel, und offenbar waren wir nicht allein, denn ich hörte unterhalb des Treibhauses meinen Sohn Natan, der mit Selina, Billys und Evas Töchterchen, sprach und ihm die Ballons zeigte. Selina auf dem Arm kam er die Treppe vom Treibhaus hoch, während Billy und ich noch immer den ersten beiden Ballons zusahen. Als sich Natan mit Selina eben auf der Höhe des Denkmales befand, rief er plötzlich: «Schaut, seht ihr das helle Pünktchen dort hinter dem Ballon auch? Was ist das?»<br>Als ich mich schnell umwandte, erblickte ich hinter dem blau-rot-gelben Sitterdorf-Ballon gleich ein weiss-silbriges Objekt. Ich zeigte Billy mit dem Finger den Standort, und nach wenigen Sekunden sah auch er es. In ca. 9000 Metern Höhe, wie Billy schätzte, bewegte sich deutlich sichtbar ein scheibenförmiges hellglänzendes Objekt, das im Licht der schon tief stehenden Sonne gemächlich seine Bahn zog und sich leuchtend gegen den blauen Himmel abhob. Es war in dem Moment genau 18.24 h. Immer etwa im gleichen Abstand zog es westwärts scheinbar hinter dem Ballon her, der sich in etwa 800 Metern Höhe befand. Langsam bewegten sich die Ballons, deren Zahl inzwischen auf fünf angewachsen war, in südwestlicher Richtung; das Schiff jedoch, das eindeutig und sehr klar erkennbar rund resp. scheibenförmig war, hielt westwärts. Als sich der gelb-rot-blaue Ballon schon deutlich südwestlich von uns befand, tauchte ein Linienflugzeug auf, das den Ballon in etwa 5000 Metern Höhe von Süden Richtung Norden überflog. Jetzt konnte man wunderbar den Grössen- und Formunterschied der drei Fluggeräte vergleichen. Zuunterst, auf ca. 800 Metern Höhe, fuhren die Ballons mit etwa 40-50 km/h Geschwindigkeit, darüber, in etwa 5000 Metern Höhe, flog sehr eilig die Linienmaschine, und nochmals etwa 4000 Meter höher zog das hell reflektierende Objekt gemächlich im gleichen Tempo wie die Ballons in westlicher Richtung dahin. Als die Linienmaschine den Ballon überflog, fiel mir auf, dass diese im Vergleich zum Objekt, das sich hoch über ihr befand, viel schlechter zu sehen war, als das Raumschiff. Das Flugzeug konnten wir zwar deutlich erkennen, aber es erschien durch die Dunstglocke etwas unscharf und fast durchsichtig, weil es sich unterhalb der direkten Sonneneinstrahlung bewegte. Das Objekt jedoch, das sich sehr hoch über der Dunstglocke befand und durch die tiefstehende Sonne von unten direkt angestrahlt wurde, reflektierte das Licht derart hell, dass es absolut klar und scharf erkennbar war, obwohl es sich in bedeutend grösserer Entfernung von uns bewegte als das Flugzeug.<br>Während ganzen sieben Minuten, von 18.24 bis um 18.31 Uhr, konnten wir das Schiff beobachten, ehe es sich Richtung Sonne im heller werdenden Himmel langsam verlor und dann plötzlich verschwand.<br>Freddy, der inzwischen auf Billys Rufen hin ebenfalls bei uns im Garten aufgetaucht war und seine Kamera mit dem 500er-Tele und das Stativ mitschleppte, sah das Strahlschiff nur kurz, nachdem sich Billy lange bemüht hatte, ihm den genauen Standort zu zeigen. Als er dann endlich soweit war, um es zu photographieren, fand er es nicht mehr. Eva kam aus dem Treibhaus, nahm Natan Selina ab und verschwand mit ihr Richtung Haus. Sie hatte keine Geduld, Natans Richtungsanweisungen zu folgen, sondern schickte lediglich einen kurzen Blick zum Himmel und zog ab. Dafür beklagte sie sich dann später, dass sie nie etwas zu sehen bekäme.<br>Nachdem das Schiff verschwunden war, wollte ich mich endgültig an meine Arbeit machen, während Billy, Freddy und Natan sich über die Grösse des Objektes unterhielten, die von Billy mit fussballgross, von Natan als Pünktchen und von Freddy als nicht sichtbar bezeichnet wurde. Nachdem sie einige Minuten diskutiert und Louis, der inzwischen vom Haus her gekommen war, von der Sichtung berichtet hatten, rief mich Billy auf den Platz vor dem Monument und fragte mich, ob ich auch der Ansicht sei, dass das Objekt die Grösse des Kondensstreifendurchmessers eines eben vorbeifliegenden Flugzeuges gehabt habe. Natan und ich fanden diesen Grössenvergleich richtig, während Freddy behauptete, dass er bestenfalls ein winziges Pünktchen gesehen habe.<br><br>Inzwischen waren rund fünfzehn Minuten vergangen und wir unterhielten uns noch immer über das Objekt. Freddy durfte sich einige gutmütige Sprüche anhören, weil er es trotz guter Kameraausrüstung nicht geschafft hatte, das Schiff zu photographieren. «Es wäre schön, wenn nochmals so ein Objekt auftauchen würde, damit man es photographieren könnte», sagte ich, mit dem Rücken zum Denkmal stehend. Ich hob den Kopf und erblickte hoch über den Birken noch einmal ein gleiches Objekt, wie wir es schon fünfzehn Minuten zuvor beobachtet hatten. «Schaut, dort oben, dort kommt nochmals eines!» entfuhr es mir, und im gleichen Moment hörte ich Billy sagen: «Schaut, dort über den Birken, es ist kaum zu glauben!» Ich war sehr aufgeregt, als ich aus dem Augenwinkel sah, dass Billy auf seine Uhr blickte; es war genau 18.46 Uhr.<br>Die Köpfe von Natan, Louis und Freddy flogen in die Nacken, und schon einen Moment später stürzte mein Sohn Richtung Haus davon, um den Feldstecher zu holen. Das Strahlschiff befand sich genau senkrecht über unseren Köpfen, als Freddys Kamera fleissig klickte. Billy sagte ihm, dass er darauf achten solle, dass er den Kopf der Fahnenstange ebenfalls im Bild habe, für einen Grössenvergleich.<br>Eine Minute später kam Natan um die Remisenecke geschossen, und jetzt beobachteten Billy und er das Schiff abwechslungsweise mit dem Feldstecher, während wir anderen seinen Weg mit blossem Auge verfolgten.<br><center><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/e/e5/CR276-Image1.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Senkrecht nach oben photographiertes Bild. Links der Kopfteil der Fahnenstange, rechts das als weisse Scheibe erkennbare Strahlschiff.</div><br><img src="http://www.futureofmankind.co.uk/w/images/5/5f/CR276-Image2.jpg" width="80%"/><div style="margin-top:0.3em; width:80%; text-align:justify; font-style:italic; font-size:13px">Vergrösserung des weiss leuchtenden Strahlschiffs.</div></center><br>Dieses zweite Schiff flog ‹nur› in etwa 6-7000 Metern Höhe und war deswegen deutlich grösser zu sehen als das erste. Ebenso wie das erste Objekt reflektierte es glänzend das Licht der sich dem Horizont zuneigenden Sonne. Genauso wie das erste war auch dieses Schiff deutlich als Scheibe zu erkennen – und es bewegte sich ebenfalls in westliche Richtung. Wieder zog ein Flugzeug von Süden nach Norden über den Himmel und wir konnten Grösse, Form und Geschwindigkeit der beiden Objekte gut vergleichen. Während das Flugzeug schnell über den Himmel düste, zog das Schiff äusserst gemächlich seines Weges. Nach etwa drei Minuten kippte es seinen Neigungswinkel um ca. 45 Grad nach links und war dadurch deutlich als Ellipse zu erkennen, ehe es den Winkel gar auf 90 Grad erhöhte und deshalb fast zigarrenförmig wirkte. Mit dem Verändern seines Neigungswinkels änderte es auch seine Flugrichtung in südwestliche Richtung. Das ganze Manöver ging mit grosser Langsamkeit vor sich, denn schneller als mit ca. 40-50 Stundenkilometern flog es nicht. Nachdem es die Richtungsänderung in einem weiten Bogen vollzogen hatte, bewegte es sich in die vorherige horizontale Lage zurück und war wieder als scheibenförmiges Objekt zu sehen. Auch dieses zweite Schiff konnten wir auf seinem demonstrativ langsamen Flug beobachten, bis es fast mit dem hell flimmernden Westhimmel verschmolz. Und gerade ehe es soweit entfernt war, dass wir es nicht mehr sehen konnten, verschwand es von einem auf den anderen Sekundenbruchteil einfach spurlos vom Himmel.<br><br>Jetzt hatten wir natürlich gewaltig Gesprächsstoff und für die nächsten Tage auch viel zu rätseln, denn zwei Tagsichtungen innerhalb von nur einer Viertelstunde hatte es bisher noch nie gegeben. Die zweite Sichtung machten wir tatsächlich nur 15 Minuten nach der ersten, und sie dauerte bloss eine Minute weniger lang als jene von 18.46 bis 18.52 Uhr. Wer mochte das wohl gewesen sein? Billy war der Meinung, dass es sich um zwei verschiedene Schiffe gehandelt habe, während ich eher dazu tendierte, dass es sich beide Male um das gleiche Schiff gehandelt haben könnte. Über eins waren wir uns aber nahezu sicher, es konnten eigentlich nur unsere Freunde gewesen sein – möglich war allerdings auch, dass eines ein fremdes Objekt sein konnte. Wir warteten noch etwa 15 Minuten im Freien, stets den Himmel in alle Richtungen beobachtend, in der ‹bescheidenen› Hoffnung, vielleicht nochmals etwas zu sehen, aber leider umsonst. Also machte ich mich ‹endgültig› an meine Bügelei, während Billy und Freddy draussen noch redeten. Irgendwie war ich völlig hin und weg, denn meine letzte Tagsichtung hatte ich vor 17 Jahren und damals konnte ich Quetzals Schiff nur noch ganz am Schluss kurz sehen.<br>Gleich sollte uns aber nochmals eine Sonntagsüberraschung warten, denn kaum hatte ich die erste Bluse an den Bügel gehängt, als Billy und Freddy eiligen Schrittes an meiner Türe vorbeistrebten. Schnell schlüpfte ich in meine Schlappen und folgte ihnen einige Schritte, während ich fragte, ob sie denn nochmals etwas gesehen hätten. Billy rief zurück, dass er auf dem Spazierweg eine Gestalt in einem grauen Kleid gesehen habe und dass sie nun Nachschau hielten, um wen es sich dabei handle. Die beiden Männer konnte ich in meinen ausgelatschten Sandalen nicht mehr einholen, dafür waren sie zu schnell. Ich blieb noch einige Minuten draussen und behielt den Weg im Auge, ehe ich es dann aufgab, weil ich niemanden sah und auch nichts mehr hören konnte, weshalb ich annahm, dass der Spaziergänger, den wir gehört hatten, schon Richtung Schmidrüti entschwunden war. Hätte er auf dem Weg kehrtgemacht, wäre er genau in mein Blickfeld geraten. Kurz nachdem ich aufgegeben hatte, kehrte Billy zurück und erzählte mir, dass er während seines Gespräches mit Freddy eine Gestalt in einem grauen Kleid auf dem Spazierweg beobachtet habe. Weil ihm das Grau der Bekleidung bekannt vorkam, wollte er wissen, wer da Richtung Schmidrüti unterwegs sei, weshalb er sich sogleich Richtung Biotop aufmachte. Freddy folgte ihm. Er hatte Schritte auf dem Weg gehört, aber nichts gesehen, weil er dem Weg den Rücken zuwandte. Obwohl sich Billy und Freddy jedoch äusserst beeilten, konnten sie niemanden finden. Auch ich hatte die Schritte gehört, ehe die beiden an meiner Tür vorbeirauschten, aber während ich draussen stand und den Weg beobachtete, war nichts zu sehen und nichts zu hören – die Gestalt war einfach plötzlich spurlos verschwunden. Freddy, der sicherheitshalber auf dem Spazierweg zurückkam, fand lediglich einen geplatzten Luftballon mit einer daran befestigten Karte – sonst war nichts und niemand zu finden.<br><br>Erst am Freitagabend, am 17. September, lösten sich die Rätsel, als Billy Florena fragte, ob sie etwas über die Vorgänge vom vergangenen Sonntag wisse. Sie erzählte ihm, dass das erste Strahlschiff ihr eigenes gewesen und dass Tauron bei ihr gewesen sei. Sie waren in einer Höhe von 9500 Metern mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern über das Center hinweggezogen. Im zweiten Schiff, das wir 15 Minuten später beobachteten, befanden sich Zafenatpaneach und Samjang, und sie flogen in 7500 Metern Höhe und mit der gleichen Geschwindigkeit über das Center wie Florena. Die Flugzeuge, die wir während der Sichtung gesehen hatten, befanden sich auf einer Höhe von zwischen 4500 und 6000 Metern.<br>Der mysteriöse Spaziergänger, der so einfach spurlos verschwunden war, war Samjang, der sich das erste Mal im Center aufhielt und die nähere Umgebung genauer betrachten wollte. Er hatte bemerkt, dass er beobachtet wurde, und weil ihm Freddy, den er ja nicht kannte, nicht sehr geheuer war, sorgte er dafür, dass er nicht mehr gesehen werden konnte. Samjangs Name bedeutet ‹der Glückliche› und beruflich beschäftigt er sich vorwiegend mit subatomarer Vakuumtechnologie, subatomarer Kristallphysik und Kristalltechnik. Dem Aussehen nach gehört er dem Volk Taljdas an, denn er ist ebenfalls gelbhäutig – und sein Name erinnert im Klang ja auch irgendwie an die Völker, die im fernen Osten beheimatet sind.<br>In gewisser Weise fühlte ich mich reich beschenkt und ich freute mich kindlich, dass es mir vergönnt gewesen war, das zweite Objekt zuerst zu sehen. Ebenso freute ich mich aber auch für Natan und für alle andern, die bei den beiden Sichtungen zugegen gewesen waren. Besonders Louis mochte ich es von Herzen gönnen, denn es war seine erste Tagsichtung dieser Art.<br>Für mich war mit diesen Ereignissen etwas vom Zauber der alten Zeiten zurückgekehrt – von den späten 70er- und frühen 80er-Jahren, in denen wir uns oft die Nächte um die Ohren schlugen, um etwas zu sehen –, als uns unser Wissen und die vielen Beweise für die Gegenwart unserer fernen und doch so nahen Freunde zusammengeschweisst und uns geholfen hatten, trotz aller Unterschiede unsere Aufgabe in Angriff zu nehmen und auch schweren Stürmen standzuhalten. Vielleicht kehrt in Zukunft etwas von dieser Magie zurück – jedenfalls freue ich mich von Herzen für alle, die das Glück haben, selbst bei einer Sichtung dabeizusein.</div>
 
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Revision as of 17:26, 11 August 2021

NOTE IMPORTANTE
Ceci est une traduction non officielle mais autorisée d'une publication de la FIGU.
N.B. Cette traduction contient des erreurs dues aux différences linguistiques insurmontables entre l'allemand et le français.
Avant de poursuivre la lecture, veuillez lire ce préalable nécessaire à la compréhension de ce document.



Introduction

  • Contact Reports Volume / Issue: 8 (Plejadisch-Plejarische Kontaktberichte Block 8)
  • Pages: 92–99 [Contact No. 261 to 340 from 24.02.1998 to 19.03.2003] Stats | Source
  • Date and time of contact: Friday, 17th September 1999, 19:07 hrs
  • Translator(s): DeepL Translator
    autotranslation
    , Joseph Darmanin
  • Date of original translation: Monday, 4th November 2019
  • Corrections and improvements made: Joseph Darmanin
  • Contact person(s): Florena, Samjang
  • Plejadisch-Plejarische Kontaktberichte


Synopsis

This is the entire contact report. It is an authorised but unofficial DeepL preliminary English translation and most probably contains errors. Please note that all errors and mistakes etc. will continuously be corrected, depending on the available time of the involved persons (as contracted with Billy/FIGU). Therefore, do not copy-paste and publish this version elsewhere, because any improvement and correction will occur HERE in this version!

Contact Report 276 Translation

Cacher le FrançaisCacher l'allemand
English Translation
Original Swiss-German
Two Hundred and Seventy-sixth Contact Zweihundertsechsundsiebzigster Kontakt
Friday, 17th September 1999, 19:07 hrs Freitag, 17. September 1999, 19.07 Uhr

Florena:

Florena:
1. Dear friend, I would have come here tonight or at night if you had not called me. 1. Lieber Freund, ich wäre heute abend oder in der Nacht auch hergekommen, wenn du mich nicht gerufen hättest.
2. But look here, this is Samjang. 2. Aber sieh hier, das ist Samjang.
3. He also wants to get to know you, but he did not come here exclusively because he has been asked by Quetzal to change something about the Sohar Centre. 3. Er möchte dich auch kennenlernen, doch kam er nicht ausschliesslich deshalb hierher, denn er ist von Quetzal beauftragt, in bezug auf das Sohar-Center etwas zu ändern.

Billy:

Billy:
Ah, I understand; I know what this is about. Welcome to my home, Samjang. I am very happy to meet you. But what does your name mean, I mean, what does it mean? Ah, ich verstehe; ich weiss, worum es sich handelt. Sei herzlich bei mir willkommen, Samjang. Es freut mich sehr, dich kennenzulernen. Was aber bedeutet dein Name, ich meine, welche Bedeutung hat er?

Samjang:

Samjang:
1. The joy is mine. 1. Die Freude ist meinerseits.
2. 'The lucky man' is the meaning of my name. 2. ‹Der Glückliche› ist die Bedeutung meines Namens.

Billy:

Billy:
Thank you. Actually, it should be clear that you also speak German, if you already come here to exchange some words with me. But it is interesting. Danke. Eigentlich sollte es ja klar sein, dass auch du die deutsche Sprache beherrschst, wenn du schon hierherkommst, um mit mir einige Worte zu wechseln. Aber interessant ist es doch.

Florena:

Florena:
4. We are in contact with you, we all speak the German language. 4. Die wir mit dir in Kontakt stehen, sprechen wir alle die deutsche Sprache.
5. This has already been explained to you at an earlier point in time. 5. Das wurde dir schon zu einem früheren Zeitpunkt erklärt.
6. This is also true if a contact should only be unique. 6. Das trifft auch zu, wenn ein Kontakt nur einmalig sein sollte.

Billy:

Billy:
But in the past you also used language converters and translators. I still remember that very well. Früher wurden aber auch Sprachumwandler resp. Translatoren von euch benutzt. Daran erinnere ich mich noch genau.

Florena:

Florena:
7. That is right, but in the meantime this has changed, because now everyone is learning the German language, even if there's only a short-term assignment on Earth. 7. Das ist richtig, doch inzwischen ist dies anders geworden, denn alle lernen nun die deutsche Sprache, und zwar auch dann, wenn nur ein kurzfristiger Einsatz auf der Erde stattfindet.
8. The reason for this until you, so that if necessary you can be contacted personally if the situation requires it. 8. Der Grund dafür bis du, damit notfalls mit dir persönlich Kontakt aufgenommen werden kann, wenn es die Situation erfordert.

Billy:

Billy:
Very pleasing. – May I still ask you, Samjang, which is your main field of activity? Sehr erfreulich. – Darf ich dich, Samjang, noch fragen, welches dein hauptsächliches Betätigungsfeld ist?

Samjang:

Samjang:
3. In addition to various other activities I am mainly dedicated to subatomic vacuum technology as well as subatomic crystal physics and crystal technology. 3. Nebst verschiedenen anderen Tätigkeiten widme ich mich hauptsächlich der subatomaren VakuumTechnologie sowie der subatomaren Kristallphysik und Kristalltechnologie.

Billy:

Billy:
Aha, so that's why you have been assigned by Quetzal. Aha, darum also bist du von Quetzal beauftragt worden.

Samjang:

Samjang:
4. Yes. – 4. Ja. –
5. I should greet you especially from him. 5. Ich soll dich ganz speziell von ihm grüssen.

Billy:

Billy:
Thank you. I am very happy to hear something from him. Please bring him back my dearest greetings. Danke. Es freut mich sehr, etwas von ihm zu hören. Bringe ihm bitte auch meine liebsten Grüsse zurück.

Samjang:

Samjang:
6. I will gladly do that. 6. Das werde ich gerne tun.

Billy:

Billy:
Thanks again. But can I ask another question now? Nochmals danke. Kann ich jetzt aber noch eine Frage stellen?

Florena:

Florena:
9. Certainly. 9. Gewiss.
10. If the question is addressed to me, what do I assume because you are looking at me? 10. Wenn die Frage an mich gerichtet ist, was ich annehme, da du mich anschaust.

Billy:

Billy:
You go right in your assumption. So it was Sunday night, the 12th of September, six days ago, when I was urged to go out of the living room and search the sky because I just felt like there was something up there. Bernadette then joined me and asked me if I was observing something in the sky. Giving her a vague answer, she followed me into the garden, explaining to her that I had heard the gas burner sound of at least two hot-air balloons. Together we went behind the shed, where we actually saw two hot-air balloons coming from the east, soon followed by three more. All of them flew at an altitude of about 800–900 metres directly over our place, with a speed of about 40–50 kilometres per hour. Seeing if more balloons would follow, Natan saw high above and a little behind the last balloon a white-silvery shining disc about the size of a football, which flew at the same speed behind the balloons, shone from below by the sun already setting far in the west. When Bernadette pointed out the object to me, I also saw it after a few seconds. But then Eva and Freddy came running into the garden, the latter armed with his Nikon camera with a 500mm telephoto lens. Natan first saw the object, then Freddy, who then lost sight of it and could not find it again, so he could not photograph it. But maybe a photo would not have been good either, because the object was about 9,000 metres high. Although it glittered white-silver, as already said, it is really questionable whether a photo would have been good anyway. – When we saw the object, which was clearly a disk, and therefore surely a beam ship, it was exactly 18:24 hrs. And at 18:31 hrs it simply disappeared suddenly, as if it had dissolved into nothing. Afterwards we went out of the garden discussing and watched the sky standing on the monument square. "It would be nice now if another object like this appeared so that one could photograph it," Bernadette said. But nothing happened, at least not for the time being. But a quarter of an hour later, it was exactly 18:46 hrs, Bernadette said excitedly: "Look up there, there's another one coming." And indeed, from the east to the west, another object was hovering in the same direction as before: white-silver shiny and again about the size of a football, perhaps a small idea larger, and this time flying only at an altitude of 6,000–7,000 metres – and again vertically over our Centre. And this time Freddy, holding the camera vertically up, was able to take some pictures. This one, take a look. Here, Samjang, you can see them too. In my opinion Freddy has actually photographed a beam ship from below. By the way, Louis was also present at this second object, who joined us in the meantime and who, like us, could observe the passing ship for six minutes before it suddenly disappeared. It has to be said that Natan fetched his binoculars, with which I could then follow the object and also saw that, shortly before it disappeared, it tilted to the side and in this position looked like a upside down oval. Then it tilted back again, so that the pure disc shape could be seen again. Seconds later it disappeared without a trace. And now the question of whether you know anything about these two objects and whether they were actually two different objects or just one, as Bernadette suspects. That's exactly why she said that the first object flew back again without us seeing it, only to fly again from east to west, again at about 40–50 kilometres per hour. The altitude this time was about 6,000–7,000 metres. – Were there perhaps the foreigners out and about once again? Du gehst richtig in deiner Annahme. Also: Es war am Sonntagabend, den 12. September, also vor sechs Tagen, als ich gedrängt war, aus der Wohnstube hinauszugehen und den Himmel abzusuchen, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass irgendwo dort oben etwas zu sehen sei. Zu mir gesellte sich dann Bernadette, die mich fragte, ob ich am Himmel etwas beobachte. Ihr eine vage Antwort gebend, folgte sie mir in den Garten, wobei ich ihr auch noch erklärte, dass ich das Gasbrennergeräusch von mindestens zwei Heissluftballons gehört hätte. Gemeinsam gingen wir so hinter die Remise, wo wir dann tatsächlich von Osten kommend zwei Heissluftballons sahen, denen bald drei weitere folgten. Alle flogen in etwa 800–900 Meter Höhe direkt über unsern Ort hinweg, mit einer Fahrgeschwindigkeit von schätzungsweise 40–50 Stundenkilometern. Schauend, ob noch weitere Ballons folgen würden, erblickte Natan hoch über und etwas hinter dem letzten Ballon eine weiss-silbrig glänzende Scheibe in etwa Fussballgrösse, die mit gleicher Geschwindigkeit hinter den Ballons herflog, von unten beschienen von der schon weit im Westen sinkenden Sonne. Als Bernadette mir das Objekt per Fingerzeig aufzeigte, sah auch ich es nach wenigen Sekunden. Da kamen aber schon Eva und Freddy in den Garten gerannt, wobei letzterer mit seiner Nikon-Photokamera mit einem 500mm-Tele bewaffnet war. Natan sah das Objekt erstlich, dann Freddy, der es dann jedoch aus den Augen verlor und nicht wieder fand, folglich er es nicht photographieren konnte. Vielleicht wäre aber ein Photo auch nicht gut geworden, denn das Objekt war schätzungsweise 9000 Meter hoch. Zwar glitzerte es weiss-silbern, wie schon gesagt, doch ist es wirklich fraglich, ob ein Photo trotzdem gut geworden wäre. – Als wir das Objekt sahen, das eindeutig eine Scheibe war, und daher sicher ein Strahlschiff, da war es genau 18.24 Uhr. Und um 18.31 Uhr verschwand es einfach plötzlich, wie wenn es sich in nichts aufgelöst hätte. Danach gingen wir diskutierend aus dem Garten und beobachteten auf dem Monumentplatz stehend weiter den Himmel. «Schön wäre es jetzt, wenn nochmals so ein Objekt erscheinen würde, damit man es photographieren könnte», sagte Bernadette. Doch es tat sich nichts, wenigstens vorläufig nicht. Eine Viertelstunde später jedoch, es war genau 18.46 Uhr, sagte Bernadette aufgeregt: «Seht dort oben, dort kommt nochmals eines.» Und tatsächlich, da schwebte wiederum von Osten her Richtung Westen ein gleiches Objekt wie bereits gehabt: Weiss-silbern glänzend und wieder etwa fussballgross, vielleicht eine kleine Idee grösser, und diesmal nur in etwa 6000–7000 Meter Höhe fliegend – und wieder senkrecht über unser Center hinweg. Und diesmal vermochte Freddy, die Kamera senkrecht hochhaltend, einige Bilder zu knipsen. Diese hier, schau einmal. Hier, Samjang, du kannst sie auch sehen. Meines Erachtens hat Freddy tatsächlich ein Strahlschiff von unten abgelichtet. Übrigens war bei diesem zweiten Objekt auch Louis dabei, der sich inzwischen zu uns gesellte und der, wie wir, das vorbeiziehende Schiff sechs Minuten beobachten konnte, ehe auch dieses plötzlich einfach verschwand. Zu sagen ist noch, dass Natan seinen Feldstecher holte, mit dem ich dann das Objekt verfolgen konnte und dabei auch sah, dass es sich, kurz ehe es verschwand, zur Seite kippte und in dieser Stellung wie ein kopfstehendes Oval aussah. Dann kippte es wieder zurück, wodurch wieder die reine Scheibenform zu sehen war. Sekunden später verschwand es dann spurlos. Und dazu nun die Frage, ob ihr etwas über diese beiden Objekte wisst und ob es tatsächlich deren zwei verschiedene waren oder nur eines, wie Bernadette vermutet. Eben darum, meinte sie, dass das erste Objekt wieder zurückflog, ohne dass wir es sahen, um dann abermals von Osten nach Westen zu fliegen, auch wieder etwa mit 40–50 Stundenkilometern. Die Höhe war diesmal etwa 6000–7000 Meter. – Waren da vielleicht wieder einmal die Fremden unterwegs?

Sunday Surprise
by Bernadette Brand, Switzerland

On Sunday, the 12th of September 1999, Louis Memper, Eva Bieri and I, Bernadette Brand, had Sunday service together. After we had finished everything, I wanted to do some personal work. I had just plugged in the iron when I saw Billy walking through the open door towards the garden. I stopped him for a moment and asked him if he was watching something in the sky. As we talked, we heard the unmistakable sound of hot air balloons. Billy said he was interested to see how many balloons could be seen and where they were coming from. So I followed him into the garden, where we first spotted a yellow Agrola balloon to the south, followed a short distance away by a white Sharp balloon. Shortly afterwards, a yellow-red-blue balloon with the inscription Flugplatz Sitterdorf (Sitterdorf airfield) came from the east, moving in a westerly direction like the other two balloons. We followed their path in the sky, and apparently we were not alone, because I heard my son Natan below the greenhouse talking to Selina, Billy and Eva's little daughter, and showing him the balloons. Selina in his arms, he came up the stairs from the greenhouse while Billy and I were still watching the first two balloons. When Natan and Selina were just at the height of the monument, he suddenly called out, "Look, do you see that bright little dot behind the balloon too? What is that?"
As I quickly turned around, I immediately spotted a white-silver object behind the blue-red-yellow Sitterdorf balloon. I pointed out the location to Billy with my finger, and after a few seconds he also saw it. At an altitude of about 9,000 metres, as Billy estimated, a disc-shaped, brightly shining object was clearly visible, moving leisurely in the light of the already low sun and standing out brightly against the blue sky. At that moment it was exactly 18:24 hrs. It seemed to be following the balloon, which was at an altitude of about 800 metres, westwards at roughly the same distance. Slowly, the balloons, which had grown to five in the meantime, moved in a south-westerly direction; the ship, however, which was clearly and unmistakably round or disc-shaped, kept moving westwards. When the yellow-red-blue balloon was already clearly south-west of us, an airliner appeared and flew over the balloon from the south to the north at an altitude of about 5,000 metres. Now we could wonderfully compare the difference in size and shape of the three flying apparatuses. At the bottom, at an altitude of about 800 metres, the balloons were travelling at a speed of about 40-50 km/h, above, at an altitude of about 5,000 metres, the airliner was flying very fast, and about 4,000 metres higher, the brightly reflecting object was moving leisurely in a westerly direction at the same speed as the balloons. As the airliner passed over the balloon, I noticed that it was much harder to see than the spaceship compared to the object high above it. We could see the plane clearly, but it appeared somewhat blurred and almost transparent through the haze because it was below the direct rays of the sun. The object, however, which was very high above the haze and was directly illuminated from below by the low sun, reflected the light so brightly that it was absolutely clear and sharply recognisable, although it was moving at a considerably greater distance from us than the aircraft.
For a whole seven minutes, from 18:24 to 18:31 hrs, we were able to observe the ship before it slowly disappeared in the direction of the sun in the brightening sky and then suddenly disappeared.
Freddy, who in the meantime had also appeared in our garden at Billy's call, dragging along his camera with the 500 telephoto and the tripod, only saw the beamship briefly after Billy had made a long effort to show him the exact location. When he was finally ready to photograph it, he couldn't find it. Eva came out of the greenhouse, took Selina from Natan and disappeared with her towards the house. She had no patience to follow Natan's directional instructions, but merely sent a quick glance to the sky and departed. In return, she later complained that she never got to see anything.
After the ship had disappeared, I wanted to get on with my work for good, while Billy, Freddy and Natan talked about the size of the object, which Billy described as football-sized, Natan as a dot and Freddy as invisible. After they had discussed it for a few minutes and told Louis, who had come from the house in the meantime, about the sighting, Billy called me to the square in front of the monument and asked me if I also thought that the object had been the size of the condensation trail diameter of a plane that had just passed. Natan and I thought this size comparison was correct, while Freddy claimed that at best he had seen a tiny dot.

In the meantime about fifteen minutes had passed and we were still talking about the object. Freddy was allowed to listen to some good-natured remarks because he had not managed to photograph the ship despite having good camera equipment. "It would be nice if an object like that appeared again so you could photograph it," I said, standing with my back to the monument. I lifted my head and, high above the birch trees, once again caught sight of the same object we had observed fifteen minutes earlier. "Look, up there, here comes another one!" escaped me, and at the same moment I heard Billy say, "Look, there above the birches, it is hard to believe!" I was very excited when I saw out of the corner of my eye that Billy was looking at his watch; it was exactly 6:46 hrs.
The heads of Natan, Louis and Freddy flew up into their necks, and only a moment later my son dashed off towards the house to fetch the binoculars. The beamship was just vertically above our heads as Freddy's camera clicked diligently. Billy told him to make sure he had the head of the flagpole in the picture as well, for a size comparison.
A minute later, Natan came shooting around the coach house corner, and now Billy and he took turns watching the ship with the binoculars, while the rest of us followed its path with the naked eye.

Image photographed vertically upwards. On the left the head of the flagpole, on the right the beamship recognisable as a white disc.

Enlargement of the white luminous beamship.

This second ship was 'only' flying at about 6-7,000 metres, and was therefore much bigger to see than the first. Just like the first object, it reflected brilliantly the light of the sun as it approached the horizon. Just like the first one, this ship was also clearly visible as a disc – and it was also moving in a westerly direction. Again a plane passed across the sky from south to north and we could compare the size, shape and speed of the two objects well. While the plane was speeding across the sky, the ship was moving at a very leisurely pace. After about three minutes it tilted its angle of inclination by about 45 degrees to the left and was thus clearly recognisable as an ellipse, before it even increased the angle to 90 degrees and therefore appeared almost cigar-shaped. As it changed its angle of inclination, it also changed its direction of flight to the southwest. The whole manoeuvre was done very slowly, because it did not fly faster than about 40-50 kilometres per hour. After it had completed the change of direction in a wide arc, it moved back to its previous horizontal position and was again visible as a disc-shaped object. I was also able to observe this second ship in its demonstratively slow flight until it almost merged with the brightly flickering western sky. And just before it was so far away that we could no longer see it, it disappeared from the sky without a trace from one split second to the next.

Now, of course, we had a lot to talk about and also a lot to puzzle over for the next few days, because two daytime sightings within only a quarter of an hour had never happened before. The second sighting was actually only 15 minutes after the first, and it lasted only one minute less than the one from 18:46 to 18:52 hrs. Who could that have been? Billy was of the opinion that it was two different ships, while I was more inclined to think that it could have been the same ship both times. But there was one thing we were almost sure of, it could only have been our friends – though it was also possible that one of them could have been an alien object. We waited for about 15 minutes in the open, always watching the sky in all directions, in the 'modest' hope of maybe seeing something again, but unfortunately in vain. So I set about my ironing 'for good' while Billy and Freddy were still talking outside. Somehow I was completely blown away, because my last daytime sighting was 17 years ago and at that time I could only see Quetzal's ship briefly at the very end.
But we were in for another Sunday surprise, because I had hardly hung the first blouse on the hanger when Billy and Freddy hurried past my door. I quickly slipped on my slippers and followed them a few steps while I asked if they had seen anything again. Billy called back that he had seen a figure in a grey dress on the footpath and that they were now looking to see who it was. I couldn't catch up with the two men in my worn sandals, they were too fast for that. I stayed outside for a few more minutes, keeping an eye on the path, before I gave up because I couldn't see anyone and also couldn't hear anything, so I assumed that the walker we had heard had already disappeared in the direction of Schmidrüti. If he had turned back on the path, he would have been right in my field of vision. Shortly after I had given up, Billy returned and told me that during his conversation with Freddy he had observed a figure in a grey dress on the footpath. Because the grey of the clothing looked familiar, he wanted to know who was on the way to Schmidrüti, so he immediately set off in the direction of the biotope. Freddy followed him. He had heard footsteps on the path, but saw nothing because his back was turned. However, although Billy and Freddy hurried extremely, they could not find anyone. I had also heard the footsteps before they rushed past my door, but while I stood outside watching the path, there was nothing to see and nothing to hear – the figure had just suddenly disappeared without a trace. Freddy, who returned on the walk to be on the safe side, found only a burst balloon with a card attached to it – otherwise there was nothing and no one to be found.

It was not until Friday evening, the 17th of September, that the mystery was solved when Billy asked Florena if she knew anything about what had happened the previous Sunday. She told him that the first beamship had been her own and that Tauron had been with her. They had passed over the centre at an altitude of 9,500 metres at a speed of 40 kilometres per hour. The second ship we observed 15 minutes later contained Zafenatpaneach and Samjang, and they flew over the Centre at an altitude of 7,500 metres and at the same speed as Florena. The aircraft we had seen during the sighting were at an altitude of between 4,500 and 6,000 metres.
The mysterious walker who had so easily disappeared without a trace was Samjang, who was at the Centre for the first time and wanted to take a closer look at the immediate surroundings. He had noticed that he was being watched, and because Freddy, whom he did not know, was not very familiar to him, he made sure that he could no longer be seen. Samjang's name means 'the lucky one' and professionally he deals mainly with subatomic vacuum technology, subatomic crystal physics and crystal technology. According to his appearance, he belongs to the Taljda people, because he is also yellow-skinned – and the sound of his name is also somehow reminiscent of the peoples who live in the Far East.
In a way, I felt richly blessed and I was childishly happy that I had been granted the privilege of seeing the second object first. But I was also happy for Natan and for all the others who had been present at the two sightings. I was especially pleased for Louis, as it was his first daytime sighting of this kind.
For me, these events had brought back some of the magic of the old days – of the late 70s and early 80s, when we often spent our nights trying to see something – when our knowledge and the many proofs of the presence of our distant yet close friends had bound us together and helped us, despite all our differences, to tackle our task and also to withstand heavy storms. Perhaps some of that magic will return in the future – in any case, I am heartily happy for all who are fortunate enough to be present at a sighting themselves.

Sonntagsüberraschung
von Bernadette Brand, Schweiz

Am Sonntag, den 12. September 1999, hatten Louis Memper, Eva Bieri und ich, Bernadette Brand, zusammen Sonntagsdienst. Nachdem wir mit allem fertig waren, wollte ich noch einige persönliche Arbeiten verrichten. Ich hatte eben das Bügeleisen eingesteckt, als ich durch die offene Türe Billy Richtung Garten gehen sah. Ich hielt ihn kurz auf und fragte ihn, ob er am Himmel etwas beobachte. Während wir sprachen, hörten wir das unverkennbare Geräusch von Heissluftballons. Billy sagte, dass es ihn interessiere, wie viele Ballons zu sehen seien und woher sie kämen. Also folgte ich ihm in den Garten, wo wir zuerst in südlicher Richtung einen gelben Agrola-Ballon entdeckten, dem mit kurzem Abstand ein weisser Sharp-Ballon folgte. Kurz danach kam von Osten ein gelb-rot-blauer Ballon mit der Aufschrift Flugplatz Sitterdorf gefahren, der sich, wie die beiden anderen Ballons, in westlicher Richtung bewegte. Wir verfolgten ihren Weg am Himmel, und offenbar waren wir nicht allein, denn ich hörte unterhalb des Treibhauses meinen Sohn Natan, der mit Selina, Billys und Evas Töchterchen, sprach und ihm die Ballons zeigte. Selina auf dem Arm kam er die Treppe vom Treibhaus hoch, während Billy und ich noch immer den ersten beiden Ballons zusahen. Als sich Natan mit Selina eben auf der Höhe des Denkmales befand, rief er plötzlich: «Schaut, seht ihr das helle Pünktchen dort hinter dem Ballon auch? Was ist das?»
Als ich mich schnell umwandte, erblickte ich hinter dem blau-rot-gelben Sitterdorf-Ballon gleich ein weiss-silbriges Objekt. Ich zeigte Billy mit dem Finger den Standort, und nach wenigen Sekunden sah auch er es. In ca. 9000 Metern Höhe, wie Billy schätzte, bewegte sich deutlich sichtbar ein scheibenförmiges hellglänzendes Objekt, das im Licht der schon tief stehenden Sonne gemächlich seine Bahn zog und sich leuchtend gegen den blauen Himmel abhob. Es war in dem Moment genau 18.24 h. Immer etwa im gleichen Abstand zog es westwärts scheinbar hinter dem Ballon her, der sich in etwa 800 Metern Höhe befand. Langsam bewegten sich die Ballons, deren Zahl inzwischen auf fünf angewachsen war, in südwestlicher Richtung; das Schiff jedoch, das eindeutig und sehr klar erkennbar rund resp. scheibenförmig war, hielt westwärts. Als sich der gelb-rot-blaue Ballon schon deutlich südwestlich von uns befand, tauchte ein Linienflugzeug auf, das den Ballon in etwa 5000 Metern Höhe von Süden Richtung Norden überflog. Jetzt konnte man wunderbar den Grössen- und Formunterschied der drei Fluggeräte vergleichen. Zuunterst, auf ca. 800 Metern Höhe, fuhren die Ballons mit etwa 40-50 km/h Geschwindigkeit, darüber, in etwa 5000 Metern Höhe, flog sehr eilig die Linienmaschine, und nochmals etwa 4000 Meter höher zog das hell reflektierende Objekt gemächlich im gleichen Tempo wie die Ballons in westlicher Richtung dahin. Als die Linienmaschine den Ballon überflog, fiel mir auf, dass diese im Vergleich zum Objekt, das sich hoch über ihr befand, viel schlechter zu sehen war, als das Raumschiff. Das Flugzeug konnten wir zwar deutlich erkennen, aber es erschien durch die Dunstglocke etwas unscharf und fast durchsichtig, weil es sich unterhalb der direkten Sonneneinstrahlung bewegte. Das Objekt jedoch, das sich sehr hoch über der Dunstglocke befand und durch die tiefstehende Sonne von unten direkt angestrahlt wurde, reflektierte das Licht derart hell, dass es absolut klar und scharf erkennbar war, obwohl es sich in bedeutend grösserer Entfernung von uns bewegte als das Flugzeug.
Während ganzen sieben Minuten, von 18.24 bis um 18.31 Uhr, konnten wir das Schiff beobachten, ehe es sich Richtung Sonne im heller werdenden Himmel langsam verlor und dann plötzlich verschwand.
Freddy, der inzwischen auf Billys Rufen hin ebenfalls bei uns im Garten aufgetaucht war und seine Kamera mit dem 500er-Tele und das Stativ mitschleppte, sah das Strahlschiff nur kurz, nachdem sich Billy lange bemüht hatte, ihm den genauen Standort zu zeigen. Als er dann endlich soweit war, um es zu photographieren, fand er es nicht mehr. Eva kam aus dem Treibhaus, nahm Natan Selina ab und verschwand mit ihr Richtung Haus. Sie hatte keine Geduld, Natans Richtungsanweisungen zu folgen, sondern schickte lediglich einen kurzen Blick zum Himmel und zog ab. Dafür beklagte sie sich dann später, dass sie nie etwas zu sehen bekäme.
Nachdem das Schiff verschwunden war, wollte ich mich endgültig an meine Arbeit machen, während Billy, Freddy und Natan sich über die Grösse des Objektes unterhielten, die von Billy mit fussballgross, von Natan als Pünktchen und von Freddy als nicht sichtbar bezeichnet wurde. Nachdem sie einige Minuten diskutiert und Louis, der inzwischen vom Haus her gekommen war, von der Sichtung berichtet hatten, rief mich Billy auf den Platz vor dem Monument und fragte mich, ob ich auch der Ansicht sei, dass das Objekt die Grösse des Kondensstreifendurchmessers eines eben vorbeifliegenden Flugzeuges gehabt habe. Natan und ich fanden diesen Grössenvergleich richtig, während Freddy behauptete, dass er bestenfalls ein winziges Pünktchen gesehen habe.

Inzwischen waren rund fünfzehn Minuten vergangen und wir unterhielten uns noch immer über das Objekt. Freddy durfte sich einige gutmütige Sprüche anhören, weil er es trotz guter Kameraausrüstung nicht geschafft hatte, das Schiff zu photographieren. «Es wäre schön, wenn nochmals so ein Objekt auftauchen würde, damit man es photographieren könnte», sagte ich, mit dem Rücken zum Denkmal stehend. Ich hob den Kopf und erblickte hoch über den Birken noch einmal ein gleiches Objekt, wie wir es schon fünfzehn Minuten zuvor beobachtet hatten. «Schaut, dort oben, dort kommt nochmals eines!» entfuhr es mir, und im gleichen Moment hörte ich Billy sagen: «Schaut, dort über den Birken, es ist kaum zu glauben!» Ich war sehr aufgeregt, als ich aus dem Augenwinkel sah, dass Billy auf seine Uhr blickte; es war genau 18.46 Uhr.
Die Köpfe von Natan, Louis und Freddy flogen in die Nacken, und schon einen Moment später stürzte mein Sohn Richtung Haus davon, um den Feldstecher zu holen. Das Strahlschiff befand sich genau senkrecht über unseren Köpfen, als Freddys Kamera fleissig klickte. Billy sagte ihm, dass er darauf achten solle, dass er den Kopf der Fahnenstange ebenfalls im Bild habe, für einen Grössenvergleich.
Eine Minute später kam Natan um die Remisenecke geschossen, und jetzt beobachteten Billy und er das Schiff abwechslungsweise mit dem Feldstecher, während wir anderen seinen Weg mit blossem Auge verfolgten.

Senkrecht nach oben photographiertes Bild. Links der Kopfteil der Fahnenstange, rechts das als weisse Scheibe erkennbare Strahlschiff.

Vergrösserung des weiss leuchtenden Strahlschiffs.

Dieses zweite Schiff flog ‹nur› in etwa 6-7000 Metern Höhe und war deswegen deutlich grösser zu sehen als das erste. Ebenso wie das erste Objekt reflektierte es glänzend das Licht der sich dem Horizont zuneigenden Sonne. Genauso wie das erste war auch dieses Schiff deutlich als Scheibe zu erkennen – und es bewegte sich ebenfalls in westliche Richtung. Wieder zog ein Flugzeug von Süden nach Norden über den Himmel und wir konnten Grösse, Form und Geschwindigkeit der beiden Objekte gut vergleichen. Während das Flugzeug schnell über den Himmel düste, zog das Schiff äusserst gemächlich seines Weges. Nach etwa drei Minuten kippte es seinen Neigungswinkel um ca. 45 Grad nach links und war dadurch deutlich als Ellipse zu erkennen, ehe es den Winkel gar auf 90 Grad erhöhte und deshalb fast zigarrenförmig wirkte. Mit dem Verändern seines Neigungswinkels änderte es auch seine Flugrichtung in südwestliche Richtung. Das ganze Manöver ging mit grosser Langsamkeit vor sich, denn schneller als mit ca. 40-50 Stundenkilometern flog es nicht. Nachdem es die Richtungsänderung in einem weiten Bogen vollzogen hatte, bewegte es sich in die vorherige horizontale Lage zurück und war wieder als scheibenförmiges Objekt zu sehen. Auch dieses zweite Schiff konnten wir auf seinem demonstrativ langsamen Flug beobachten, bis es fast mit dem hell flimmernden Westhimmel verschmolz. Und gerade ehe es soweit entfernt war, dass wir es nicht mehr sehen konnten, verschwand es von einem auf den anderen Sekundenbruchteil einfach spurlos vom Himmel.

Jetzt hatten wir natürlich gewaltig Gesprächsstoff und für die nächsten Tage auch viel zu rätseln, denn zwei Tagsichtungen innerhalb von nur einer Viertelstunde hatte es bisher noch nie gegeben. Die zweite Sichtung machten wir tatsächlich nur 15 Minuten nach der ersten, und sie dauerte bloss eine Minute weniger lang als jene von 18.46 bis 18.52 Uhr. Wer mochte das wohl gewesen sein? Billy war der Meinung, dass es sich um zwei verschiedene Schiffe gehandelt habe, während ich eher dazu tendierte, dass es sich beide Male um das gleiche Schiff gehandelt haben könnte. Über eins waren wir uns aber nahezu sicher, es konnten eigentlich nur unsere Freunde gewesen sein – möglich war allerdings auch, dass eines ein fremdes Objekt sein konnte. Wir warteten noch etwa 15 Minuten im Freien, stets den Himmel in alle Richtungen beobachtend, in der ‹bescheidenen› Hoffnung, vielleicht nochmals etwas zu sehen, aber leider umsonst. Also machte ich mich ‹endgültig› an meine Bügelei, während Billy und Freddy draussen noch redeten. Irgendwie war ich völlig hin und weg, denn meine letzte Tagsichtung hatte ich vor 17 Jahren und damals konnte ich Quetzals Schiff nur noch ganz am Schluss kurz sehen.
Gleich sollte uns aber nochmals eine Sonntagsüberraschung warten, denn kaum hatte ich die erste Bluse an den Bügel gehängt, als Billy und Freddy eiligen Schrittes an meiner Türe vorbeistrebten. Schnell schlüpfte ich in meine Schlappen und folgte ihnen einige Schritte, während ich fragte, ob sie denn nochmals etwas gesehen hätten. Billy rief zurück, dass er auf dem Spazierweg eine Gestalt in einem grauen Kleid gesehen habe und dass sie nun Nachschau hielten, um wen es sich dabei handle. Die beiden Männer konnte ich in meinen ausgelatschten Sandalen nicht mehr einholen, dafür waren sie zu schnell. Ich blieb noch einige Minuten draussen und behielt den Weg im Auge, ehe ich es dann aufgab, weil ich niemanden sah und auch nichts mehr hören konnte, weshalb ich annahm, dass der Spaziergänger, den wir gehört hatten, schon Richtung Schmidrüti entschwunden war. Hätte er auf dem Weg kehrtgemacht, wäre er genau in mein Blickfeld geraten. Kurz nachdem ich aufgegeben hatte, kehrte Billy zurück und erzählte mir, dass er während seines Gespräches mit Freddy eine Gestalt in einem grauen Kleid auf dem Spazierweg beobachtet habe. Weil ihm das Grau der Bekleidung bekannt vorkam, wollte er wissen, wer da Richtung Schmidrüti unterwegs sei, weshalb er sich sogleich Richtung Biotop aufmachte. Freddy folgte ihm. Er hatte Schritte auf dem Weg gehört, aber nichts gesehen, weil er dem Weg den Rücken zuwandte. Obwohl sich Billy und Freddy jedoch äusserst beeilten, konnten sie niemanden finden. Auch ich hatte die Schritte gehört, ehe die beiden an meiner Tür vorbeirauschten, aber während ich draussen stand und den Weg beobachtete, war nichts zu sehen und nichts zu hören – die Gestalt war einfach plötzlich spurlos verschwunden. Freddy, der sicherheitshalber auf dem Spazierweg zurückkam, fand lediglich einen geplatzten Luftballon mit einer daran befestigten Karte – sonst war nichts und niemand zu finden.

Erst am Freitagabend, am 17. September, lösten sich die Rätsel, als Billy Florena fragte, ob sie etwas über die Vorgänge vom vergangenen Sonntag wisse. Sie erzählte ihm, dass das erste Strahlschiff ihr eigenes gewesen und dass Tauron bei ihr gewesen sei. Sie waren in einer Höhe von 9500 Metern mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern über das Center hinweggezogen. Im zweiten Schiff, das wir 15 Minuten später beobachteten, befanden sich Zafenatpaneach und Samjang, und sie flogen in 7500 Metern Höhe und mit der gleichen Geschwindigkeit über das Center wie Florena. Die Flugzeuge, die wir während der Sichtung gesehen hatten, befanden sich auf einer Höhe von zwischen 4500 und 6000 Metern.
Der mysteriöse Spaziergänger, der so einfach spurlos verschwunden war, war Samjang, der sich das erste Mal im Center aufhielt und die nähere Umgebung genauer betrachten wollte. Er hatte bemerkt, dass er beobachtet wurde, und weil ihm Freddy, den er ja nicht kannte, nicht sehr geheuer war, sorgte er dafür, dass er nicht mehr gesehen werden konnte. Samjangs Name bedeutet ‹der Glückliche› und beruflich beschäftigt er sich vorwiegend mit subatomarer Vakuumtechnologie, subatomarer Kristallphysik und Kristalltechnik. Dem Aussehen nach gehört er dem Volk Taljdas an, denn er ist ebenfalls gelbhäutig – und sein Name erinnert im Klang ja auch irgendwie an die Völker, die im fernen Osten beheimatet sind.
In gewisser Weise fühlte ich mich reich beschenkt und ich freute mich kindlich, dass es mir vergönnt gewesen war, das zweite Objekt zuerst zu sehen. Ebenso freute ich mich aber auch für Natan und für alle andern, die bei den beiden Sichtungen zugegen gewesen waren. Besonders Louis mochte ich es von Herzen gönnen, denn es war seine erste Tagsichtung dieser Art.
Für mich war mit diesen Ereignissen etwas vom Zauber der alten Zeiten zurückgekehrt – von den späten 70er- und frühen 80er-Jahren, in denen wir uns oft die Nächte um die Ohren schlugen, um etwas zu sehen –, als uns unser Wissen und die vielen Beweise für die Gegenwart unserer fernen und doch so nahen Freunde zusammengeschweisst und uns geholfen hatten, trotz aller Unterschiede unsere Aufgabe in Angriff zu nehmen und auch schweren Stürmen standzuhalten. Vielleicht kehrt in Zukunft etwas von dieser Magie zurück – jedenfalls freue ich mich von Herzen für alle, die das Glück haben, selbst bei einer Sichtung dabeizusein.

Florena:

Florena:
11. No, that was not the case, at least not for the ones you saw, because these two flying apparatuses belonged to us. 11. Nein, das war nicht der Fall, jedenfalls nicht für die von euch gesichteten, denn diese beiden Fluggeräte belangten zu uns.
12. Tauron and I were in the first and higher flying apparatus. 12. Im ersten und höher dahinziehenden Fluggerät waren Tauron und ich.
13. We flew at an altitude of 9,500 metres at a speed of 40 kilometres per hour. 13. Wir flogen in 9500 Metern Höhe, und zwar mit einer Geschwindigkeit von 40 Stundenkilometern.
14. The second flying apparatus were crewed by Zafenatpaneach and Samjang. 14. Das zweite Fluggerät war mit Zafenatpaneach und mit Samjang bemannt.
15. The altitude was 7,500 metres, and the speed was also 40 kilometres per hour. 15. Die Flughöhe betrug 7500 Meter, und die Geschwindigkeit betrug ebenfalls 40 Kilometer pro Stunde.
16. The reason for crossing the Centre airspace was that on the one hand Samjang could get an impression of your terrain, on the other hand foreign flying objects were on the way, which we observed, as so often before, above your Centre. 16. Der Grund des Überquerens des Center-Luftraumes war der, dass einerseits Samjang sich einen Eindruck von eurem Gelände verschaffen konnte, andererseits waren auch fremde Flugobjekte unterwegs, die wir, wie schon so oft, über eurem Center beobachteten.
17. Of course we were also interested in these flying machines this time, which flew at a higher altitude than we were, which is why we shielded ourselves from their view from above, so that only you could see us. 17. Natürlich interessierten wir uns auch diesmal für diese Fluggeräte, die in grösserer Höhe flogen als wir, weshalb wir uns gegen deren Sicht von oben abschirmten, so nur ihr uns zu sehen vermochtet.
18. And your feeling did not torment you that you were actually called out by Tauron. 18. Und dein Gefühl trog dich nicht, dass du tatsächlich hinausgerufen wurdest von Tauron.

Billy:

Billy:
But it was not a telepathic call. Es war aber kein telepathischer Ruf.

Florena:

Florena:
19. No, it was only a few impulses that should move you to go outside, released in the hope that some more group members would join you and then be able to observe our flying apparatuses. 19. Nein, es waren nur wenige Impulse, die dich bewegen sollten, ins Freie zu gehen, und zwar in der Hoffnung freigesetzt, dass sich dir noch einige Gruppenmitglieder anschliessen würden, um dann unsere Fluggeräte beobachten zu können.

Samjang:

Samjang:
7. Actually, Zafenatpaneach wanted to fly over your Centre at a lower altitude, but this was not possible because a large passenger plane was passing by from the south at an altitude of only 5,000 metres. 7. Eigentlich wollte Zafenatpaneach in tieferer Höhe über euer Center hinwegfliegen, doch war dies nicht möglich, weil von Süden kommend ein grosses Passagierflugzeug vorbeizog in nur 5000 Metern Höhe.
8. These were then followed by two more earthly flying apparatuses, airplanes as you say, from two different directions, and their altitude was also between 4,500 and 6,000 metres. 8. Diesen folgten dann noch zwei weitere irdische Fluggeräte, eben Flugzeuge wie ihr dazu sagt, aus zwei verschiedenen Richtungen, wobei auch deren Flughöhe zwischen 4500 und 6000 Meter betrug.

Billy:

Billy:
And, did the balloonists and the airplane pilots or the airplane passengers also see you? Und, haben die Ballonfahrer und die Flugzeugpiloten oder die Flugzeugpassagiere euch ebenfalls gesehen?

Florena:

Florena:
20. We do not know that. 20. Das wissen wir nicht.
21. But it should be unlikely. 21. Es dürfte aber unwahrscheinlich sein.
22. The flying machines flew other tracks, and besides, we might have flown too high for an observation of them. 22. Die Flugmaschinen flogen andere Bahnen, und ausserdem dürften wir für eine Beobachtung von ihnen zu hoch geflogen sein.
23. The balloonists, on the other hand, were too low, and their view upwards was probably obscured by the balloon. 23. Die Ballonfahrer hingegen waren zu tief, wobei ihnen auch die Sicht nach oben durch den Ballon verdeckt gewesen sein dürfte.
24. And whether other people on the Earth were watching us was beyond our knowledge. 24. Und ob andere Personen auf der Erde uns beobachteten, das entzieht sich unserer Kenntnis.
25. And if we had already been sighted, which is hardly to be assumed, then this must have been a lucky coincidence, because we did not make ourselves noticeable to anyone but you. 25. Und wenn wir schon gesichtet worden sein sollten, was aber kaum anzunehmen ist, dann müsste dies schon eine glückliche Fügung gewesen sein, weil wir uns niemandem ausser dir bemerkbar machten.

Billy:

Billy:
Of course, the human beings of our world are not exactly observers of the sky, which is why they do not see many things that take place high above them. Natürlich, die Menschen unserer Welt sind ja nicht gerade Himmelsbeobachter, weshalb sie viele Dinge, die hoch über ihnen sich abspielen, nicht sehen.

Florena:

Florena:
26. That is right. 26. Das ist richtig.
27. But now, my friend, we have to devote ourselves to our tasks again. 27. Nun aber, mein Freund, müssen wir uns wieder unseren Aufgaben widmen.
28. Goodbye. 28. Auf Wiedersehen.

Samjang:

Samjang:
9. Also goodbye. 9. Ebenfalls auf Wiedersehn.
10. Perhaps the opportunity will arise again. 10. Vielleicht ergibt sich ja die Gelegenheit wieder einmal.

Billy:

Billy:
Then you are not staying in the terrestrial realm? Dann bleibst du nicht im irdischen Bereich?

Samjang:

Samjang:
11. No, I have to go back. 11. Nein, ich muss zurück.

Billy:

Billy:
Then hopefully for a reunion. Bye together. Dann hoffentlich auf ein Wiedersehn. Tschüss zusammen.

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